Lizenz für Heilbronner EC Falken: Warum die Verantwortlichen zuversichtlich sind
Gut zwei Monate bleiben den Verantwortlichen des Heilbronner EC Falken für die Einreichung der Lizenzunterlagen für die neue Oberliga-Saison. Trotz noch nicht finalisierten Etats ist keine Nervosität spürbar.
In gut zwei Monaten, am 31. Mai, ist die Deadline. Bis zu diesem Tag müssen die Verantwortlichen des neuen Unterländer Eishockey-Drittligisten, der Heilbronner EC Falken, die Lizenzunterlagen für die neue Oberliga-Saison beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) eingereicht haben.
Neuneinhalb Wochen, in denen noch jede Menge Arbeit auf die neuen Gesellschafter Kai Sellers und Jan Hey sowie HEC-Geschäftsführer Michael Rumrich, der in alle administrativen Vorgänge eingebunden ist, wartet.
Heilbronner Falken in ständigem Austausch mit dem nationalen Verband
Eine Gefahr, dass ihnen die Zeit davonrennt, haben die drei aber nicht, obwohl derzeit noch nicht einmal ein Etat finalisiert ist. „Der Faktor Zeit macht uns überhaupt keine Angst“, erklärt Rumrich. Der HEC-Geschäftsführer steht in ständigem Austausch mit dem nationalen Verband. „Der Verband ist uns bei Allem, was wir bei der Lizenzierung brauchen, behilflich. Wir können Jonas Schwarzfischer, den Leiter Spielbetrieb beim DEB, Tag und Nacht anrufen, wenn wir Fragen haben, hat er uns wissen lassen“, erzählt Rumrich.

Und Hey ergänzt: „Wir kennen die Arbeitsweise des DEB, wir haben mit dem Stammverein Heilbronner EC schon an verschiedenen Zertifizierungsprogrammen teilgenommen – Stichwort Sterneprogramm. Der Verband ist immer sehr kooperativ und unterstützend, das wollen wir nun auch wieder zurückgeben.“
Falken-Verantwortliche hoffen auf Hilfestellungen vom DEB
Den Lizenzierungsprozess haben die Falken-Verantwortlichen bereits angestoßen. „Das, was wir erfüllen können, schicken wir nach und nach an den DEB, dass sich die entsprechenden Stellen die Unterlagen anschauen können“, berichtet Rumrich. Die Hoffnung des HEC-Geschäftsführers: dass der Verband dann sagt, wo die Heilbronner noch nachjustieren müssen.
So groß die Zuversicht der Falken-Verantwortlichen und des HEC-Geschäftsführers ist, dass alle Unterlagen zur Zufriedenheit des DEB bis zur Deadline zusammengestellt werden, desto wenig können sie allerdings auch garantieren, dass die neuen Falken die Lizenz bekommen. „Wir haben keine Angst vor dem Lizenzierungsprozess, weil wir wissen, dass wir es hinbekommen. Aber wir können nur unsere Arbeit machen, der DEB entscheidet aber, ob es reicht oder nicht reicht. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir die Lizenz ohne Einschränkungen bekommen“, erklärt Rumrich.
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