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Eishockey-Oberliga
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Heilbronner Falken hoffen auf die baldige Rückkehr einiger verletzter Spieler

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Wenn alle Stricke reißen, treten die Heilbronner Falken am Wochenende in den Partien gegen die Tölzer Löwen und bei den Stuttgart Rebels mit lediglich sieben Stürmern an. 

Nur in dieser Szene hat Falken-Keeper Patrick Berger gegen Passau das Nachsehen. Auf ihn wird es auch am Wochenende ankommen.
Nur in dieser Szene hat Falken-Keeper Patrick Berger gegen Passau das Nachsehen. Auf ihn wird es auch am Wochenende ankommen.  Foto: Thorwartl, Marc

Gerade einmal neun Stürmer – davon zwei Nachwuchs-Akteure der Jungadler Mannheim – stehen Frank Petrozza, Trainer des Eishockey-Oberligisten Heilbronner Falken, in der Partie gegen die Passau Black Hawks noch zur Verfügung. Aber die leisten eine nahezu perfekte Arbeit. Gestützt auf einen überragenden Goalie Patrick Berger steht am Ende ein ungefährdeter 5:1-Sieg. Petrozza: „Er war wie eine Wand. Mit seinen Paraden – vor allem im zweiten und letzten Drittel – hat er uns den Sieg festgehalten."

Eine ähnlich gute Leistung des Keepers wird auch an diesem Wochenende nötig sein, wenn die Heilbronner Falken ihre gute Tabellenposition nicht verspielen wollen. Allerdings weiß Petrozza nicht, welcher Kader ihm zur Verfügung steht oder wer bis dahin ins Team zurückkehrt. "Stand heute hoffe ich, dass wir die beiden Jungadler zur Verfügung gestellt bekommen, ansonsten muss ich gegen Bad Tölz und in Stuttgart mit nur sieben Stürmern rechnen.“ Zumal ja auch weitere Verletzungen immer möglich sind. 

Das Lazarett der Heilbronner Falken wird am Wochenende kaum kleiner ausfallen 

Ob oder welche verletzte Spieler zurückkehren, ist unklar. Nur bei Brett Ouderkirk ist die Sachlage eindeutig. Durch seine Beinverletzung wird der Stürmer der Heilbronner Falken bis Saison-Ende ausfallen. Ein Ersatz für ihn ist noch nicht gefunden - und ob das Heilbronner Budget eine sofortige Verpflichtung hergibt, ist auch nicht sicher. Hinter der Rückkehr von Calder Anderson steht ebenfalls ein Fragezeichen. Das hängt vom Heilungsprozess diese Woche ab. Er selbst hofft auf seinen Einsatz. 

"Stand heute hoffe ich, dass wir die beiden Jungadler zur Verfügung gestellt bekommen."

Frank Petrozza

Vorsichtigen Optimismus gibt es bei Freddy Cabana, Kapitän der Heilbronner Falken. Der war am Dienstag im MRT. Seine Worte im Anschluss sind vielsagend: "Es ist nicht so schlimm wie anfangs befürchtet." An einen Einsatz am Wochenende ist zwar nicht zu denken, wochenlang ausfallen wird er aber wohl auch nicht. Luis Ludin wird am Freitag nicht auflaufen. Sein Comeback deutet sich für das nächste Wochenende an. Am ehesten könnte wohl Manuel Nix nach überstandener Viruserkrankung wieder spielen.

Die nächsten fünf Spiele der Heilbronner Falken

  • Freitag, 22. November, 19.30 Uhr: Tölzer Löwen (H)
  • Sonntag, 24. November, 17.30 Uhr: Stuttgart Rebels (A)
  • Freitag, 29. November, 19.30 Uhr: Onesto Tigers Bayreuth (H)
  • Sonntag, 1. Dezember. 18 Uhr: SC Riessersee (A)
  • Freitag, 6. Dezember, 19.30 Uhr: EV Füssen (A)
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