Heilbronner Falken sehen keine Eile bei Suche nach Geschäftsführer
Franz Böllinger, Gesellschafter der Heilbronner Falken, spricht von vielen interessanten Bewerbern für die Geschäftsführerstelle und plant schon die neue Saison 2025/2026.
Die Planungen für die neue Saison 2025/2026 laufen bei den Heilbronner Falken bereits auf Hochtouren. Laut Martin Jiranek sind sogar schon die Unterschriften unter den ersten Vertragsverlängerungen getrocknet. „Das Team wird auch in der nächsten Saison stark sein“, erklärt der Sportdirektor. Auch deshalb sieht Franz Böllinger keine Eile bei der Suche nach einem Nachfolger für Marco Merz als Geschäftsführer, der seine Tätigkeit beim Eishockey-Oberligisten bereits im Herbst des vergangenen Jahres aufgegeben hat.
„Die Qualität in der Entscheidung geht vor der Schnelligkeit. Es gibt mehrere interessante Bewerber für diese Position – sowohl aus dem sportlichen Bereich, sprich dem Profi-Eishockey, als auch aus der Industrie. Der Auswahlprozess ist aber noch nicht final abgeschlossen“, berichtet Gesellschafter Franz Böllinger. „Es ist aber unkritisch, weil davon die Arbeit in der Falken-Organisation nicht tangiert wird. Ich habe derzeit die Rolle des Geschäftsführers interimsweise übernommen.“

Gesellschafter der Heilbronner Falken wollen langfristige Sicherheit
Franz Böllinger schiebt hinterher, man sei für alle Partner „einschätzbar und handlungsfähig“. Denn den Gesellschaftern der Heilbronner um Böllinger – Steffen Schnizer, Rainer Maurer und Tom Bucher – ist vor allem daran gelegen, dass der neue Geschäftsführer nicht nur einen Kurzeinsatz im Unterland ableistet. „Wir wollen sichergehen, dass die nächste Dekade auch entsprechend langfristig bespielt werden kann“, berichtet Böllinger.
„Das Team wird auch in der nächsten Saison stark sein.“
Martin Jiranek
Die Arbeit für die Verantwortlichen der Falken fängt allerdings jetzt erst richtig an. Es müssen die Lizenzanträge zusammengestellt werden – und zwar für die Oberliga und die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL 2). „Wenn man so gut zum Abschluss der Hauptrunde platziert ist, muss man sich Gedanken machen, wie eine Saison in der Oberliga Süd, aber auch unter welchen Voraussetzungen es möglich ist, an einem DEL 2-Spielbetrieb teilzunehmen“, sagt Franz Böllinger.
DEL2 fordert ab der Saison 2025/26 LED-Lichter und Flexbande
Dazu kommen Verhandlungen mit der Stadt als Betreiber des Eisstadions am Europaplatz. Denn die DEL 2 verpflichtet ihre Mannschaften, dass ab der Saison 2025/2026 die Arenen durch LED-Lichter erleuchtet werden und dass eine sogenannte Flexbande installiert ist, die beim Einschlag eines Spielers etwas nachgibt und somit die Verletzungsgefahr verringert.
Kommentare öffnen

Stimme.de
Kommentare