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Fußball-Oberliga

Türkspor Neckarsulm stellt Co-Trainer frei – Rapolder übernimmt als Feuerwehrmann

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Nach dem Abrutschen auf den drittletzten Tabellenplatz ziehen die Türkspor-Verantwortlichen die Reißleine. Ihr Berater Uwe Rapolder ist nun Trainer bis zum Saisonende.


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Nach sieben Spielen ohne Sieg und dem Abrutschen auf den drittletzten Tabellenplatz haben die Verantwortlichen des Fußball-Oberligisten Türkspor Neckarsulm die Reißleine gezogen. Der Verein stellt die Co-Trainer Robin Neupert, Marco Sautter und Enzo Romano frei. Zudem konzentriert sich Spielertrainer Julian Grupp auf seine Aufgaben als Abwehrchef und überlässt Ex-Bundesliga-Coach Uwe Rapolder, der Türkspor als Berater unterstützt, die Aufgaben des Cheftrainers, die er als Sportlicher Leiter wahrnimmt. 

Uwe Rapolder (links), hier im Gespräch mit Vorstand Cumali Ardin, steht künftig bei Türkspor Neckarsulm nicht mehr hinter, sondern als Trainer vor der Barriere.
Uwe Rapolder (links), hier im Gespräch mit Vorstand Cumali Ardin, steht künftig bei Türkspor Neckarsulm nicht mehr hinter, sondern als Trainer vor der Barriere.  Foto: Bertok, Alexander

Und so steht der 67-jährige Uwe Rapolder, der einst Arminia Bielefeld in die Bundesliga führte und in der Beletage auch den 1. FC Köln coachte, am Freitag, 17. April, für den Oberliga-16. im Kellerduell beim Vorletzten FSV 08 Bietigheim-Bissingen erstmals an der Seitenlinie. Türkspor-Vorsitzender Cumali Ardin erklärt: „Wir mussten ein Zeichen setzen. Es hat unterschiedliche Gründe gegeben. Im Großen und Ganzen war es aber der fehlende sportliche Erfolg, der uns zum Handeln gezwungen hat.“ 

Uwe Rapolder übernimmt Türkspor Neckarsulm als Feuerwehrmann bis zum Saisonende

Ex-Spielertrainer Julian Grupp sagt: „Ich habe nach dem Spiel gegen Denzlingen – unsere Leistung war erschreckend – gesagt, es muss ein neuer Impuls her.“ Die Niederlage gegen das Schlusslicht habe ihn und den Vorstand von Türkspor Neckarsulm zum Handeln gezwungen. „Uwe erklärte sich bereit, das Training zu leiten, wollte aber an den Spieltagen nicht in der Verantwortung stehen.“ Nach den weiteren Niederlagen erfolgte ein neuerliches Umdenken. Fortan agiert Uwe Rapolder als „Feuerwehrmann“.


Sollte kurzfristig eine andere Übergangslösung für den Verantwortlichen an der Seitenlinie gefunden werden, dann kehrt Uwe Rapolder bei Türkspor Neckarsulm ins zweite Glied zurück. Der Ex-Bundesliga-Trainer sagt: „Ich bin nicht der Alleinunterhalter, gebe aber Gas. Ganz wichtig ist es, Einzelgespräche mit den Spielern zu führen.“ Cumali Ardin fordert: „Nun muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen.“ Denn die Qualität für die Oberliga sei da, „nur wurde die zuletzt nicht auf den Platz gebracht“.

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