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Klimawandel ist für den Weinbau zweischneidig 

Hitze, Trockenheit, Frost, neue Schädlinge: Der Klimawandel stellt auch die Weingärtner vor große Herausforderungen. Er bringt aber auch Chancen mit sich. Endlich wird der Trollinger richtig reif. Selbst in Württemberg wachsen inzwischen südländische Rotweinsorten.

Kilian Krauth
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Lesezeit 2 Min
Trauben und Klimawandel
Extreme nehmen zu. Mit dem Klimawandel ist mit allem zu rechnen, mit Sonnenbrand auf Trauben – und womöglich auch bald mit Raureif auf Trollinger. Foto: Kilian Krauth  Foto:

Müssen die Rebflächen vom Neckarufer und von der Hohenloher Ebene auf die Löwensteiner Berge verlegt werden – oder gar auf die Schwäbische Alb? Ist die hohe Bewertung von Top-Lagen wegen Trockenheit und Hitze womöglich bald hinfällig? Wird der Riesling wegen Fäulnisgefahr südländischen Sorten Platz machen? Schmecken manche Württemberger nicht jetzt schon wie Bordeaux? Fragen wie diese treiben die Wengerter angesichts des Klimawandels zunehmend um. Immer wieder beschäftigten sich damit

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