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Selbstentzündung löste Chemieunfall in Mannheim aus

  
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Der Chemieunfall im Mannheimer Hafen ist durch die Selbstentzündung einer in einem Überseecontainer gelagerten Substanz ausgelöst worden.

Von dpa
Die Feuerwehr kühlt eine Container nach einem Chemieunfall im Mühlauhafen.
Die Feuerwehr kühlt eine Container nach einem Chemieunfall im Mühlauhafen.  Foto: Dieter Leder/dpa

Bei der ausgetretenen Chemikalie aus einem von knapp 200 Fässern handele es sich um ein leicht reaktives, schon sehr altes Bleichmittel für Textilien, erläuterte Linda von dem Bussche, Leiterin Sicherheit & Umwelt BASF Ludwigshafen. In dem für die Türkei gedachten Behälter war nach ihren Worten Hydrosulfit. Es sei ein bedauerlicher Fall, der sehr selten sei.


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Auf einem Mannheimer Werksgelände ist am Dienstagnachmittag eine gefährliche Flüssigkeit ausgetreten. Sie könne giftige und reizende Dämpfe entwickeln, teilte die Polizei mit.
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Chemieunfall im Mannheimer Hafen macht Helfern zu schaffen


Der Chemiekonzern werde sich mit der Frage auseinandersetzen, wie dies in Zukunft zu verhindern sei. Nach ihren Angaben wurden 17 Menschen verletzt, zuvor war von 16 leicht verletzten Polizisten die Rede.

Auch nach mehr als einem Tag war der Einsatz der Kräfte von Polizei und Feuerwehr am Mittwochnachmittag noch nicht beendet. Es gehe darum, den Container zu kühlen, um die Reaktionen in ihm beherrschbar zu machen. Dieser Zustand werde bei Temperaturen von unter 50 Grad erreicht.

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