Beschädigte Autobahn nach Lkw-Brand
Nach dem Brand eines Lkw-Anhängers am Dienstag auf der A6 bei Kirchhausen haben Arbeiter in der vergangenen Nacht die beschädigte Fahrbahn in Richtung Mannheim erneuert. Der Unfall sorgte für stundenlange Staus und Behinderungen im Feierabendverkehr.
Nach dem Brand eines Lkw-Anhängers am Dienstag auf der A6 bei Kirchhausen haben Arbeiter in der vergangenen Nacht die beschädigte Fahrbahn in Richtung Mannheim erneuert. Der Unfall sorgte für stundenlange Staus und Behinderungen im Feierabendverkehr.
Wie berichtet, hatte der Anhänger des Lastwagens am Dienstag gegen 15 Uhr wegen eines technischen Defekts Feuer gefangen. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten blieb die A6 in Richtung Mannheim bis etwa 22 Uhr voll gesperrt.
Der Brand beschäftigte Polizei und Autobahnmeisterei noch länger. „Wir mussten in der Nacht die Fahrbahn reparieren“, sagt Roland Schmidt, stellvertretender Dienststellenleiter der Autobahmeisterei Öhringen. Die Hitze des Feuers hatte den Fahrbahnbelag auf der rechten Spur auf etwa 120 Quadratmetern beschädigt.
Weil Kunststoffschnüre brannten, gab es besonders große Schäden am Belag. "Der Kunststoff hat sich regelrecht in die Fahrbahn eingebrannt", sagt Schmidt. Bis Mittwochmorgen gegen 5 Uhr frästen Arbeiter den Belag ab und erneuerten ihn. Auch die Leitplanke tauschten die Arbeiter aus. So lange blieb die rechte Spur gesperrt.
Chaos
Die komplette Sperrung der A6 in Richtung Mannheim sorgte bis spät in die Nacht auf Mittwoch für ein Verkehrschaos. Im Feierabendverkehr standen Autos und Lastwagen am Dienstag auf der A6 auf bis zu 25 Kilometern. Auch auf den Umleitungsstrecken um Heilbronn und Bad Rappenau ging stundenlang nichts mehr.
Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Polizei hatten viel zu tun, sagt Yvonne Schmierer, Sprecherin der Heilbronner Polizei. „Im Rückstau gab es viele liegengebliebene Fahrzeuge, etwa wegen überhitzten Motoren.“ Ein Autokran barg den verbrannten Lkw-Anhänger und dessen Ladung bis etwa 22 Uhr. Als danach die linke Spur der A 6 in Richtung Mannheim freigegeben wurde, betrug die Länge des Rückstaus laut Polizei immer noch 13 Kilometer.
Der Sattelzug hatte Kunststoffseile geladen, die bei dem Brand zu einer starken Rauchentwicklung führten. Die schwarze Rauchsäule war am Dienstagnachmittag kilometerweit zu sehen. Messungen der Feuerwehr ergaben laut Eberhard Jochim, Kommandant der Heilbronner Feuerwehr, dass durch den Rauch keine Gefahr für die Gesundheit von Anwohnern bestand.
Der entstandene Sachschaden dürfte laut Polizei im sechsstelligen Bereich liegen. Genauere Angaben gibt es derzeit noch nicht. das
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