Petition sorgt für Wirbel
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Braucht es ein Böllerverbot in Deutschland? Stimmen Sie ab!

  
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In Berlin lief die Silvesterböllerei mancherorts aus dem Ruder, die Heilbronner Polizei spricht von "gezielter Randale". Für die Gewerkschaft der Polizei ist das Maß voll.

von unserer Redaktion und dpa

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Nach der heftigen Knallerei zum Jahreswechsel mit schweren Schäden und Todesfällen durch sogenannte Kugelbomben unterstützen sehr viele Menschen eine Petition für ein bundesweites Böllerverbot. Bis Freitagabend unterzeichneten rund 420.707 Menschen online die Petition. 

Gestartet worden war sie vom Landesbezirk Berlin der Gewerkschaft der Polizei (GdP) bereits nach Böllerexzessen vor zwei Jahren, wie ein Sprecher erläuterte. "Bis 30. Dezember 2024 hatten wir rund 90.000 Unterschriften." Dann sei diese Zahl über den Jahreswechsel stark gestiegen. 

 

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Sehr viele Menschen unterstützen Petition für Böllerverbot

"An einem bundesweiten Böllerverbot führt kein Weg mehr vorbei", schreibt die Gewerkschaft. "Was wir vergangenes Silvester erlebten, übersteigt jeden Rahmen."

Die massive Gewalt gegen Einsatzkräfte von Polizei oder Feuerwehr, der Einsatz von Böllern als Waffen gegen sie müsse aufhören. 

Heilbronner Polizei sieht „gezielte Randale“

Frank Belz, Sprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn, positioniert sich klar zu den Gewaltexzessen in deutschen Großstädten: „Das ist kein normaler Verlauf mehr, das müssen wir dann auch mal so benennen. Die Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte in Berlin haben nichts mit Silvesterfeiern zu tun, das ist gezielte Randale.“

Belz hält es zudem für notwendig, deutlich schärfer gegen den Import und Einsatz illegaler Sprengkörper wie zum Beispiel Kugelbomben vorzugehen. „Das sind Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz“. Solche Produkte seien jedoch durch den unkontrollierten Handel im Internet immer leichter zu bekommen.

 

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