Spitzenduo tritt zurück – Respekt für die Grünen

  
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Es ist richtig, dass Ricarda Lang und Omid Nouripour ihre Posten zur Verfügung stellen, meint unsere Autorin. Nun brauchen die Grünen Leute an der Spitze, die bei den Menschen ankommen.


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Es gibt sie noch, Politiker die persönlich Verantwortung für Misserfolge übernehmen und Konsequenzen ziehen. Dafür verdienen Ricarda Lang und Omid Nouripour Respekt. In ihrer Partei waren die beiden beliebt, gelten sie doch im Umgang als angenehm und in der Sache als pragmatisch, nach außen traten sie geeint auf, Meinungsverschiedenheiten drangen nicht nach außen.

Grünen-Vorstand tritt zurück: In der Partei war das Spitzenduo bliebt, in der Öffentlichkeit nicht

Doch die innere Verfasstheit bei den Grünen deckte sich von Anfang an nicht mit der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Vor allem Ricarda Lang hatte einen schweren Stand, wenn auch die Gründe dafür meist emotional und nicht sachlich begründet waren und die Kritik an ihr vielfach unter die Gürtellinie zielte. Das mag ungerecht und aus der Zeit gefallen sein, Fakt ist: Realistische Chancen für dieses Vorsitzenden-Duo, die Partei aus dem Tief zu führen, gab es wohl nicht mehr.

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Union sollte ihre Haltung zu den Grünen überdenken

Nun wird es für die Grünen zunächst wichtig sein, Leute nach vorn zu stellen, die bekannt sind und die bei den Leuten ankommen. Cem Özdemir ist eine solche Figur. Er trifft mit seiner Kommunikation häufig einen Nerv bei den Menschen, ein Talent, das auch Winfried Kretschmann besitzt. Auch der Union sei gesagt: Ein Grund zur Freude ist die Schwäche der Grünen nicht. Der von ihr in Teilen angezettelte Kulturkampf gegen die Partei hat bisher nur den extremen Rändern genutzt.

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