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Der CDU gelingt das Comeback im Wahlkreis Hohenlohe

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Die CDU ist in Hohenlohe wieder top. Der hohe Aufwand im Wahlkampf hat sich gelohnt, meint unser Autor.

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Es war der teuerste Wahlkampf, den die CDU bei einer Landtagswahl im Wahlkreis Hohenlohe geführt hat. Noch nie gab es so viele große Wahlplakate. Noch nie hat die CDU in den sozialen Medien derart für sich und ihren Kandidaten getrommelt. Und noch nie hat der Direktkandidat so viele Termine absolviert und so viele prominente Politiker hierher geholt. Nun steht fest: Der Aufwand hat sich gelohnt. Tim Breitkreuz hat die CDU im Wahlkreis Hohenlohe wieder dahin geführt, wo sie jahrzehntelang stand, ohne im Wahlkampf so wie jetzt das Letzte aus sich herausholen zu müssen: ganz oben.

„Die AfD oder die CDU“ – „Anton Baron oder ich“

Seit 2011 ging es für die CDU bergab, 2016 hätte sie schon um ein Haar gegen die Grünen verloren, 2021 war es dann so weit. Und 2026? Wollte die Parteibasis unbedingt den ganz großen Schnitt und hob ganz bewusst einen jungen Mann auf den Schild, der alle Erwartungen erfüllt hat. Man könnte auch sagen: Er verkörperte im Wahlkampf all das, was der scheidende CDU-Abgeordnete Arnulf von Eyb nicht war oder nicht konnte: omnipräsent auf allen Kanälen und organisiert in allen Belangen. „Die AfD oder die CDU“ – „Anton Baron oder ich“: So hatte Breitkreuz den Wahlkampf zugespitzt. Baron war es auch, der sein Ergebnis von 2021 fulminant verbesserte: bei den Zweitstimmen – und bei den Erststimmen. Diese musste er nicht mal gewinnen, weil er auf die Landesliste abgesichert war.


Was bei der CDU funktionierte, ging bei den Grünen nicht auf

Breitkreuz musste beim Kampf um das Direktmandat all-in gehen. Während er alles gewonnen hat, geht Mario Dietel leer aus. Was bei der CDU gut funktionierte – Jung statt Alt – ging bei den Grünen nicht auf. Trotzdem kann Dietel erhobenen Hauptes von dannen gehen. Um ein Haar hätte es für ihn sogar über die Landesliste gereicht. Fürs Erste hat er verloren, doch er hat viele Sympathien gewonnen und wird so womöglich doch noch zum gefeierten Spätzünder, sollte er als Nachrücker noch zum Zug kommen. 

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