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Motorradlärm: Auf die Untersuchung müssen Konsequenzen folgen

  
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Die Lärmbelastung durch zu laute Motorräder muss eingedämmt werden, meint unsere Autorin.

  

Es gibt Menschen, die reagieren empfindlich auf Lärm, andere haben eine höhere Toleranzschwelle. Von subjektiven Eindrücken auf vielbefahrenen Motorradstrecken kann aber niemand mehr reden. Was die Anwohner schon immer gewusst haben, bestätigt die Studie des Landesverkehrsministeriums, die ein erschreckendes Ergebnis gebracht hat: Die Betroffenen sind teilweise ohrenbetäubendem Lärm ausgesetzt, der ihre Gesundheit gefährdet. Und das vor allem am Wochenende, wenn sie für ihren Alltag wieder Kraft tanken wollen.


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Das Ministerium preist seine Untersuchung als einmalig an. Sie hat aber nur einen Wert, wenn auf die Messdaten auch Konsequenzen folgen. Es muss endlich gehandelt werden. Nur: Nicht das Land ist Akteur, sondern Bund und EU sind die Entscheidungsträger, wenn es um niedrigere Lärmgrenzwerte, Genehmigungs- und Zulassungsregeln geht. Und da kann es länger dauern.


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Bis dahin bleibt der Dialog mit den Motorradfahrern, der Appell an die Schwarzen Schafe unter ihnen - denn sie sind das Problem - auf lärmendes Sound-Design zu verzichten, ihre Fahrweise anzupassen und die große Freiheit, die sie mit ihrem Hobby verbinden, nicht mit dem Rausch der Geschwindigkeit und hohen Drehzahlen gleichzusetzen. Imponiergehabe und Rücksichtslosigkeit müssen ein Ende haben.

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