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Rinder machen den Haferdrink erst wirklich nachhaltig

  
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Dass Rinder klimaschädliches Methangas verströmen, ist unbestritten. Beim Klimaschutz sind Rinder trotzdem eher Teil der Lösung, findet unser Autor.

  
Je weniger Rinder, desto weniger Treibhausgase: Diese Formel ist zu kurz gedacht.
Je weniger Rinder, desto weniger Treibhausgase: Diese Formel ist zu kurz gedacht.  Foto: dpa

Es ist völlig klar und wird auch von der Agrarbranche nicht bestritten: Rinder stoßen Treibhausgase aus. Besonders das Methan, das beim Verdauen freigesetzt wird, gilt als ausgesprochener Klimakiller. In diesem Zusammenhang klingt die Formel plausibel: je weniger Rinder, desto weniger Treibhausgase.

Doch man muss das Ganze sehen. In Ländern mit viel Grünland - Baden-Württemberg ist auf knapp 40 Prozent seiner Fläche damit bestückt - ist das Rind sogar Klimaschützer. Denn Dauergrünland ist nach dem Wald die zweitgrößte CO2-Senke und auf die Pflege durch Wiederkäuer angewiesen.

 


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Was Rinder mit der Produktion von Haferdrinks zu tun haben

Ein Blick hinter die Werkstore der Nahrungsmittelproduzenten offenbart weitere Vorteile der Tierhaltung. Nehmen wir die Produktion eines Haferdrinks, Ikone der veganen Ernährung: Nur 38 Prozent der eingesetzten Biomasse wird zum verkaufsfertigen Produkt, 62 Prozent, also fast zwei Drittel, fallen als Abfallprodukt an. Dieses wegzukippen, wäre eine Vernichtung von Ressourcen. Über die Fütterung an Nutztiere werden aus Abfallprodukten wertvolle Zwischenprodukte, die für die menschliche Ernährung nutzbar gemacht werden.

Was auch nicht auszuklammern ist: Die heimische Tierproduktion reduziert das Importaufkommen und damit die Freisetzung weiterer Treibhausgase.

 


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