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Der Ukraine-Krieg bedeutet Wohlstandsverlust für uns alle

  
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Der Krieg wird auch unser Leben nachhaltig verändern und einen Wohlstandsverlust bringen. Es ist Zeit, unbequeme Wahrheiten klar auszusprechen, kommentiert unsere Autorin.

  

Drei Millionen Menschen aus der Ukraine haben ihr Land seit Beginn des russischen Überfalls verlassen, weitere zwei Millionen suchen nach Schätzungen im eigenen Land Zuflucht. Es ist die größte Fluchtbewegung in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Das bedeutet eine gigantische Herausforderung unkalkulierbarer Größe für den Kontinent – mit mächtigem destabilisierendem Potenzial.


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Putin dürfte das genau im Blick haben, hat er doch vor einigen Monaten beobachtet, welche Wirkung ein paar Tausend über Belarus eingeschleuste Flüchtende aus dem Irak auf das europäische Miteinander hatten.

Wir haben gelernt aus den Flüchtlingsbewegungen von 2015. Die Behörden sind in der Lage, schneller zu reagieren: Unterkünfte herzurichten, Integration zu organisieren. Doch wenn der Krieg andauert und die Prognose von bis zu zehn Millionen Flüchtlingen eintrifft, werden die Hilfesysteme nicht reichen.

Es ist an der Zeit, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Dieser Krieg bedeutet Wohlstandsverlust für uns alle. Die Inflation wird zunehmen, Steuereinnahmen werden schwinden, die Konkurrenz um Wohnraum noch schärfer werden. Doch wir müssen diese Härten gemeinsam durchstehen, in Deutschland und Europa. Auch das ist ein Abwehrkampf, den wir gegen den Aggressor Putin und seine Truppen führen.

 

 

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