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Sternschnuppen im Januar: Wo die Quadrantiden jetzt sichtbar sind

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In der Nacht vom 3. auf den 4. Januar ist ein Sternschnuppen-Schauer an Deutschlands Nachthimmel. Wann und wo lässt sich das Naturschauspiel beobachten?

Von dpa, red

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Der Jahresbeginn 2025 bringt ein spektakuläres Naturschauspiel mit sich: Die Quadrantiden-Sternschnuppen erleuchten den Himmel. In der Nacht vom 3. auf den 4. Januar erreicht der Meteorstrom seinen Höhepunkt und verspricht bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde, wie Astronomen mitteilten.

Quadrantiden: Wann ist die beste Beobachtungszeit für die Sternschnuppen?

Das Maximum des Sternschnuppenschauers wird am 3. Januar gegen 16 Uhr erwartet. Da dies aber noch vor Sonnenuntergang liegt, lohnt es sich, direkt zu Beginn der Nacht zu beobachten. Besonders in den ersten Abendstunden sind die Chancen hoch, viele Sternschnuppen zu sehen. Später in der Nacht nimmt die Anzahl der Meteore ab.

Laut Uwe Pilz, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde, steht der Ausstrahlungspunkt (Radiant) im Sternbild Bootes (Bärenhüter), knapp über dem nord-nord-westlichen Horizont. „Zwar ist der Radiant niedrig, doch die hohe Anzahl der Meteore sorgt dafür, dass dennoch zahlreiche Sternschnuppen sichtbar sind“, so Pilz gegenüber dem ZDF.

Wetterbedingungen und Tipps: Wo sind die Sternschnuppen sichtbar? 

Nicht alle Regionen Deutschlands werden am Dienstagabend einen klaren Himmel genießen können. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für die Mitte Deutschlands Wolken und Schneefall. In anderen Teilen des Landes könnte der Himmel hingegen frei bleiben. Ein freier Himmel begünstigt die Sichtbarkeit der Sternschnuppen. Die Heilbronner Stimme hat zusammenfasst wo in Heilbronn und Umgebung, die Besten Orte zum Beobachten von Sternschnuppen sind.

Um das Beste aus der Sternschnuppen-Beobachtung herauszuholen, empfiehlt sich:

  • Ein Standort fernab von Lichtverschmutzung
  • Warme Kleidung
  • Eine Decke
  • Heiße Getränke, um die kalte Januarnacht komfortabel zu gestalten

Die Quadrantiden sind außerdem ein beliebtes Motiv für Fotografen. Da die Meteore flach in die Atmosphäre eintreten, hinterlassen sie oft lange Spuren am Himmel. Wer die Sternschnuppen fotografieren möchte, sollte auf eine klare Sicht und den Einsatz eines Stativs setzen. Im Dezember waren bereits die Geminiden am Nachthimmel sichtbar und sorgten für zahlreiche Fotografien.

Hintergrund: Warum ist der Sternschnuppenschauer im Januar?

Der Meteorstrom der Quadrantiden wird durch eine kosmische Staubwolke verursacht. Diese Teilchen verglühen beim Eintritt in die Erdatmosphäre und erzeugen dabei die leuchtenden Streifen am Himmel, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) erklärt. Anders als andere Meteorströme hat das Maximum der Quadrantiden nur eine kurze Dauer. Wer also in der nächsten Zeit Sternschnuppen beobachten möchte, sollte dies am 3. Januar versuchen.

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