Kosmische Staubwolke
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Bis zu 40 Sternschnuppen in kurzer Zeit: Wann die Geminiden im Dezember zu sehen sind

  
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Die Erde durchquert im Dezember eine kosmische Staubwolke. Am Nachthimmel kann dann einer der reichsten Meteorströme des Jahres beobachtet werden – die Geminiden. 

Von red/dpa

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Der Dezember hält ein wahres Astronomie-Highlight bereit. Nach den Perseiden im August und den Leoniden im November kann mitten in der Adventszeit einer der wohl reichsten Meteorstrom des Jahres beobachtet werden: die Geminiden. Bei guter Sicht wird der vorweihnachtliche Sternschnuppen-Schauer im Zeitraum vom 6. bis zum 16. Dezember zu sehen sein.

Sternschnuppen-Highlight im Dezember: Geminiden-Höhepunkt zum dritten Advent

Der Höhepunkt sei in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember zu erwarten, sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im südhessischen Bensheim, Uwe Pilz, gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur" (dpa). Aber auch in den Nächten davor oder danach können Sternschnuppen am Himmel auftauchen.

Der Grund für den Sternschnuppenregen der Geminiden liegt darin, dass die Erde eine kosmische Staubwolke durchquert. Diese stammt vermutlich vom Kleinplaneten Phaethon, der möglicherweise zerbrochen ist und Trümmerteile in seiner Bahn hinterlassen hat, die nun in der Erdatmosphäre verglühen.

Hierfür muss allerdings das Wetter mitspielen. Laut Pilz kann es noch einen weiteren Wermutstropfen geben: Zum Höhepunkt des Meteorstroms ist Vollmond – und der kann die Sicht stören. 

Bis zu 40 Sternschnuppen in einer halben Stunde: Geminiden-Schauer am frühen Morgen beobachten

"Ich empfehle, die halbe Stunde zwischen 6 und 6.30 Uhr am 14. Dezember zu nutzen", sagt Pilz. Der Mond stehe dann tief und störe nicht so. "Zu dieser Zeit lohnt es sich auch, ins Dunkle zu fahren." In Städten kann das menschliche Licht die Beobachtungen stören.

Die Sternschnuppen tauchen Pilz zufolge am ganzen Himmel auf, der Ausstrahlungspunkt ist das Sternbild Zwillinge. Es befindet sich am Morgen des 14. Dezembers hoch im Südwesten. "Wenn die Bedingungen gut sind, dann können in dieser halben Stunde durchaus 30 bis 40 Sternschnuppen sichtbar werden."

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