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Auto-Fahrbericht

Der Audi RS Q3 Sportback im Test

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Die Zukunft gehört den E-Fahrzeugen. Noch aber besteht die Audi-Sport-Modellpalette auch aus Fahrzeugen mit klassischen Benzinmotoren. So wie zum Beispiel der RS Q3 Sportback. Wir waren mit dem 400 PS starken SUV unterwegs.

Nicht nur wegen der Farbe Kyalamigrün fällt der RS Q3 Sportback auf. Auch Schweller, Schürzen und die 21-Zöller sowie die dicken Endrohre machen was her.
Foto: Audi
Nicht nur wegen der Farbe Kyalamigrün fällt der RS Q3 Sportback auf. Auch Schweller, Schürzen und die 21-Zöller sowie die dicken Endrohre machen was her. Foto: Audi  Foto: Audi

Für die besonders dynamischen Modelle mit den vier Ringen ist Audi Sport zuständig. 1983 wurde die hundertprozentige Tochterfirma mit Sitz in Neckarsulm als quattro GmbH gegründet, zwischenzeitlich wurde sie umfirmiert und feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Die Zukunft der Firma liegt in der Elektrifizierung. Bestes Beispiel dafür ist der E-Tron GT, der am Standort Böllinger Höfe in Heilbronn produziert wird. Noch aber besteht die Modellpalette aus Fahrzeugen mit klassischen Benzinmotoren. So wie zum Beispiel der RS Q3 Sportback (Preise ab 70.500 Euro).

Während fast überall Vierzylinder in vergleichbaren Modellen ihren Dienst verrichten, hat sich Audi seinen legendären Fünfzylinder bewahrt. Noch. Denn der RS Q3 Sportback ist einer der alten Schule. Mit der neuen Abgasnorm Euro 7 werden solche Modelle nach und nach verschwinden. Also nochmal genießen.

 


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RS Q3 Sportback: Kerniger Sound und dynamische Optik

Lange bevor irgendjemand einen Blick auf das SUV erhascht, hört man es schon von weitem. Dieser Sound ist unverwechselbar. Der Klang des Aggregats hat eben seinen ganz eigenen Rhythmus. 1-2-4-5-3: Es ist die Zünd-Reihenfolge, die den rauen und im Prinzip unrunden, damit aber auch sehr speziellen, kernigen Sound entwickelt. In der aktuellen Ausgabe kommt der 2,5-Liter-Fünfzylinder auf 294 kW/400 PS und maximal 480 Newtonmeter Drehmoment. Das reicht für einen Sprint in gerade einmal 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Und der Verbrauch? Im Schnitt notierten wir am Testende 9,8 Liter (CO2-Ausstoß: 233 g/km).

Der RS Q3 Sportback macht aber nicht nur akustisch auf sich aufmerksam. Das Power-SUV ist auch kaum zu übersehen. Wie alle RS-Modelle fährt auch er auf Wunsch in einer Farbe vor, die nach einer Rennstrecke benannt ist. In diesem Fall Kyalamigrün. Der Kyalami Grand Prix Circuit liegt etwas außerhalb der südafrikanischen Metropole Johannesburg. Nicht nur die Farbe knallt. Vorne ein schwarz glänzender Kühlergrill, dazu Schweller und Schürzen, 21-Zoll-Räder, ein um zehn Millimeter tiefergelegtes Sportfahrwerk, ein Dachkantenspoiler und zwei riesige Ovale der zweiflutigen Abgasanlage: Der Auftritt sitzt wie ein Maßanzug. Der Sportback mit seiner tieferen Schulterlinie steht noch eine Ecke muskulöser und athletischer da als der "normale" Audi RS Q3. Dynamisch, aber trotzdem edel und keineswegs prollig wie einige Fahrzeuge vom Tuner.

 


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Hoher Schwerpunkt und Allradantrieb

Der RS Q3 Sportback besitzt einen vergleichsweise hohen Schwerpunkt, die Fahrdynamik einer flachen Sportwagenflunder darf der Käufer nicht erwarten. Dennoch begeistert das Fahrwerk, enge Kurven nimmt der Wagen mit einer ausgezeichneten Traktionsstärke unter die Räder. Handlich und leichtfüßig lässt er sich bewegen. Für Stabilität sorgt auch der Allradantrieb, der in jedem RS-Modell Standard ist. Wer die sportlichste Dämpfereinstellung wählt, muss schon abgehärtet sein. Im Komfortmodus wird der Rücken deutlich weniger strapaziert.

530 bis 1450 Liter Laderaumvolumen

Edel eingerichtet ist auch der Innenraum des sportlichen SUVs. Für vier Personen ist genug Platz, vor allem vorne, aber auch hinten. In den Kofferraum passen mindestens 530 Liter, maximal sind es 1450 Liter bei umgeklappter Rückbank - allerdings ohne ebene Ladefläche.

 


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