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Aussteller der Gartenschau in Eppingen stellen jetzt ihre Arbeiten fertig

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Die Bautätigkeiten auf dem Gartenschaugelände sind abgeschlossen, 10 000 Dauertickets und 20 000 Tageskarten haben den Besitzer gewechselt, die ehrenamtlichen Helfer stehen bereit. Was die Besucher beim Start in einer Woche erwartet:

"Der Sommer, die Stadt und Du!": Eppingen ist für die Gartenschau gerüstet. Auch das Altstadtpanorama am Stadtweiher ist bereit für die Besucher. 
Foto: Matthias Bitsch
"Der Sommer, die Stadt und Du!": Eppingen ist für die Gartenschau gerüstet. Auch das Altstadtpanorama am Stadtweiher ist bereit für die Besucher. Foto: Matthias Bitsch  Foto: Matthias Bitsch

In Eppingen sind die Bautätigkeiten für die Gartenschau eine Woche vor der Eröffnung abgeschlossen. Dies hat der Betriebsleiter der Gartenschau, Baubürgermeister Peter Thalmann, am Donnerstag (12.05.) auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben. "Ab kommender Woche wollen wir kein fremdes Fahrzeug mehr auf dem Gelände haben." Das, was bereits vor Ort aufgebaut und installiert sei, gelte es nun zu schützen. Rund 10 000 Dauerkarten und 20 000 Tageskarten seien bereits verkauft worden. Derzeit sind die etwa 40 Aussteller dabei, ihre Beiträge auf dem Gelände fertigzustellen. Am Donnerstag wurden die vier gastronomischen Versorgungseinrichtungen abgenommen.


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Endspurt für die Gartenschau in Eppingen


Wie der OB die Gartenschau sieht

Eppingens Oberbürgermeister Klaus Holaschke äußerte mit Blick auf den Eröffnungstag am 20. Mai, er empfinde "Freude, gepaart mit einer gewissen Anspannung". Er bekräftigte, dass die Eröffnungsveranstaltung, die um 11 Uhr auf der Hauptbühne gefeiert wird, öffentlich ist. Bereits ab 9 Uhr ist demnach das Gelände für Besucher geöffnet.

Wie der OB betont, handelt es sich bei der Gartenschau um das größte Stadtentwicklungskonzept der jüngeren Geschichte Eppingens. Die Stadt habe damit einen "Nachholbedarf" bei der Gestaltung öffentlicher Grünanlagen wettgemacht. "Gastronomie, Handel und Kultur werden davon profitieren."


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Mit welchen Besuchermassen die Stadt rechnet

Rund 14,5 Millionen Euro hat Eppingen in die dauerhafte Gestaltung der Grünspange entlang der Elsenz investiert. Etwa die Hälfte dieses Betrages fließt über Fördermittel an die Stadt zurück. Die Durchführung der Gartenschau schlägt mit acht Millionen Euro zu Buche. Im Haushalt sind Einnahmen durch Eintrittsgelder in Höhe von 2,15 Millionen Euro geplant. Dennoch rechnet der Eigenbetrieb Gartenschau mit einem Zuschussbedarf in Höhe von 3,5 Millionen Euro, so Thalmann. Wie der Betriebsleiter weiter einschätzt, werden an Spitzentagen bis zu 6000 Besucher erwartet.

Bei den zugkräftigsten Abendveranstaltungen rechnet die Stadt mit bis zu 3000 Besuchern. "Wir haben seit den Coronalockerungen das Phänomen, dass zu allen Veranstaltungen wesentlich mehr Leute kommen als prognostiziert", meint Thalmann. Für die besonders zugkräftigen Veranstaltungstage seien Sonderzüge und Sonderwagen bei den Schienenverkehrsanbietern bestellt worden. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, erhält an der Kasse nach Vorlage des Zug- oder Bustickets einen Euro Rabatt. Kombinierte Eintrittskarten, die die Anreise per ÖPNV umfassen, gibt es für die Eppinger Gartenschau nicht.

Wie teuer die Gartenschau geworden ist

Für die Pkw-Anreise stehen am Ortseingang aus Richtung Richen 1200 Parkplätze zur Verfügung. Das Parkticket kostet drei Euro. Holaschke würdigt den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer. Ohne sie sei das 136 Tage dauernde Großereignis nicht zu stemmen. Auch dankte er den Sponsoren für deren Unterstützung. Diese belaufe sich in Summe auf mehr als eine Million Euro.


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Wie nachhaltig wird die Eppinger Gartenschau?


Laut dem Präsidenten von BW-Grün, der landeseigenen Fördergesellschaft der Gartenschauen, wird sich das Land im restaurierten Bürgerzentrum Schwanen im Stadtzentrum präsentieren. Nicht weniger als 26 wechselnde Ausstellungen seien geplant, sagt Gerhardt Hugenschmidt. Seine Gesellschaft richtet auch das beliebte Grüne Klassenzimmer aus. 180 Termine seien bereits gebucht, weitere Anmeldungen aber noch möglich.

Was der Landesvertreter von der Großveranstaltung erwartet

Konrad Rühl, Abteilungsleiter im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und somit Mitveranstalter der Gartenschau, ist sicher, dass die 136 Tage mit dazu beitragen, Eppingen überregional noch bekannter zu machen. Das Gelände zwischen Altstadt und Elsenz sei "ein Highlight, was Wohnqualität angeht", Langfristig werde es die Wertigkeit der Immobilien stützen. "Es wurden Räume der Begegnung geschaffen", so der Vertreter der Landesregierung. Der Slogan "Der Sommer, die Stadt und Du!" lade dazu ein, sich an einem der neu geschaffenen öffentlichen Plätze zu treffen.

 

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