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Freikarte fürs Solebad Bad Rappenau: Kanzler Friedrich Merz und das Rappsodie

  
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Nach seinem Wahlkampfauftritt in Bad Rappenau könnte Bundeskanzler Friedrich Merz bald tiefer in die Reize der Kurstadt eintauchen. Freier Eintritt in das Wellnessbad Rappsodie ist ihm garantiert. 


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Bad Rappenaus Oberbürgermeister Sebastian Frei machte dem Bundeskanzler zum Abschluss seines Wahlkampfauftritts am Freitagabend ein besonderes Geschenk: ein Badehandtuch, das lebenslang freien Eintritt ins Solebad Rappsodie garantiert. Schließlich sei es das erste Mal, dass es ein amtierender Bundeskanzler nach Bad Rappenau geschafft habe.

Friedrich Merz (CDU) hängte sich das weiße Tuch feixend um den Hals. Natürlich müsse er den „Gutschein“ immer dabei haben, scherzte Frei. 

OB Sebastian Frei hielt eine launige Ansprache, Kanzler Merz trug das Handtuch als Accessoire um den Hals.
OB Sebastian Frei hielt eine launige Ansprache, Kanzler Merz trug das Handtuch als Accessoire um den Hals.  Foto: Seidel, Ralf

Dass der Kanzler bald mit Badesachen im Kraichgau gesichtet wird, ist freilich unwahrscheinlich. Mit einem Besuch sollte er sich auch besser gedulden. Das Rappsodie-Hallenbad ist abgerissen, im Frühjahr ist der Spatenstich für den Neubau geplant. Rund 11,4 Millionen Euro sind für das Vorhaben erstmal im Haushalt eingeplant, mindestens 39 Millionen Euro wird das dann kombinierte Hallen-, Frei- und Wellnessbad kosten. 

Der diplomatische Saunagang: Erinnerung an Kanzler Kohl 

Ein Hang zu Sauna-Diplomatie wird Friedrich Merz nicht nachgesagt. Sein Vorgänger, der 2017 verstorbene Helmut Kohl, pflegte bei Saunagängen mit dem früheren russischen Präsidenten Boris Jelzin staatstragende Dinge zu besprechen.


Auch in US-Diplomatenkreisen wird das Format geschätzt: Die finnische Botschaft in Washington unterhält eine „Diplomatic Sauna Society“. Einladungen, so schreibt die New York Times, sind heiß begehrt. 

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