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Tötungsdelikt in Schöntal-Westernhausen: Gibt es neue Erkenntnisse? 

  
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Anfang Januar wird eine Frau in Schöntal tot aufgefunden, ihr Schwiegersohn gerät als mutmaßlicher Täter ins Visier der Staatsanwaltschaft. Das ist der aktuelle Stand der Ermittlungen. 


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Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter zum Tötungsdelikt in Schöntal-Westernhausen. Eine 58-Jährige wurde dort am frühen Morgen des 13. Januar tot aufgefunden, aufgrund der Art ihrer Verletzungen ermittelte die Staatsanwaltschaft recht früh wegen Mordverdachts. Mutmaßlicher Täter: Der 46-jährige Schwiegersohn des Opfers. Er sitzt weiterhin in Untersuchungshaft.

In dem Fall gibt es keine neuen Erkenntnisse, teilt Harald Lustig gegenüber der Heilbronner Stimme mit, Oberstaatsanwalt der Zweigstelle Schwäbisch Hall der Staatsanwaltschaft Heilbronn. „Der Tatverdächtige hat sich bislang noch nicht zum Tatvorwurf geäußert.“ Weder zum Tatmotiv noch zu einer möglichen Tatwaffe gebe es neue Erkenntnisse zu vermelden. „Die Ermittlungen dauern an.“

Was eine Tötung von einem Mord unterscheidet – Entsetzen in Schöntal-Westernhausen

Eine Tötung wird als Mord behandelt, wenn eine besondere Verwerflichkeit der Tat vorliegt oder Motive wie Mordlust, Habgier, Heimtücke, Grausamkeit das Motiv waren. Ob das Tötungsdelikt als Mord zu bewerten ist, wird letztlich vor Gericht entschieden.

Die Tötung hat in dem Schöntaler Ortsteil Entsetzen ausgelöst. „Man glaubt gar nicht, dass so etwas hier passiert“, hatte eine Anwohnerin kurz nach der Tat im Gespräch mit unserer Redaktion gesagt. Andere hatten in der Tatnacht in Westernhausen Hilferufe bemerkt. Von einer „schlimmen Tat“ sprach Schöntals Bürgermeister Joachim Scholz. „Eine solche Tat lässt natürlich niemanden kalt.“

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