Stadtbahn

Kinder begeben sich in Lebensgefahr: Gleise in Öhringen-Cappel überquert

  
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An der Haltestelle Öhringen-Cappel musste eine Stadtbahn notbremsen. Kinder hatten die Gleise überquert und sich damit in Lebensgefahr begeben.


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Drei Kinder haben sich an der Bahnhaltestelle Öhringen-Cappel (Hohenlohekreis) in Lebensgefahr begeben. Das berichtet die Bundespolizei. Demnach überquerten die Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren am Dienstagabend, 31. März, gegen 18:20 Uhr die Gleise – mitsamt Fahrrädern und Rollern. 

Kinder laufen über Gleise in Öhringen-Cappel – Stadtbahn muss bremsen

Ihren Weg bahnten sie sich dabei durch ein Gebäusch. Eine Stadtbahn der Linie S4 fuhr zur selben Zeit heran. Die Lokführerin erkannte laut den polizeilichen Erkenntnissen jedoch die Situation und leitete rechtzeitig eine Schnellbremsung ein. Die Bahn hatte zu diesem Zeitpunkt ungefähr eine Geschwindigkeit von 40 km/h.

Im Zug befanden sich während der Schnellbremsung zwei Polizeibeamte in Zivil. Diese kontrollierten die Kinder laut der Mitteilung und wiesen sie auf die Gefahr durch ihr Verhalten hin.

Bundespolizei warnt: Gleisüberquerung ist lebensgefährlich

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Überqueren der Gleise. „Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden“, heißt es von den Beamten. Trotz Notbremsung kämen die Züge erst nach hunderten Metern zum Stehen. Bei Tempo 100 ist der Bremsweg demnach einen Kilometer lang.

Außerdem handelt es sich um eine Straftat, wenn ein Zug wegen Personen im Gleis bremsen muss. Denn es handelt sich um einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Geregelt ist der Sachverhalt in Paragraf 315 des Strafgesetzbuchs.

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