Von Stetten nach Herzinfarkt: "Es sollte nicht noch einmal vorkommen"
Der Hohenloher CDU-Politiker Christian von Stetten erlitt kürzlich einen Herzinfarkt. Nach einer sofortigen Operation ist er wohlauf und gibt Entwarnung, was seine Gesundheit betrifft. Unklar ist noch, wann er eine Reha antritt.

Der Hohenloher CDU-Abgeordnete Christian von Stetten gibt nach seinem kürzlich erlittenen Herzinfarkt Entwarnung. "Mir geht es sehr gut, es gibt keine bleibenden Schäden", sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion. Es gebe derzeit keinen weiteren Anlass zur Sorge um seine Gesundheit.
Am 12. Juni hatte der 51-Jährige nach seiner Rückkehr von einem Wahlkreistermin in Dörzbach Anzeichen eines Herzinfarkts gespürt. "Ich habe das sofort gemerkt, einen Druck auf der Brust und ein komisches Gefühl in den Fingerspitzen."
Er raucht nicht, trinkt keinen Alkohol und keinen Kaffee
Durch seine Tätigkeit als Politiker, Unternehmer und Inhaber zahlreicher Ämter in der Region habe er sich in der Vergangenheit informiert, wie sich ein Infarkt äußert. "Ich gehöre per Beruf zur Risikogruppe", sagt von Stetten. "Man bekommt natürlich Warnungen, dass es gefährlich ist, wenn man nicht einen Gang runterfährt."
Andere Risikofaktoren schließt er für sich aus. "Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich nicht rauche und keinen Alkohol trinke. Ich trinke nicht mal Kaffee. Das hat beim Genesungsprozess vielleicht geholfen."
Videoschalten vom Krankenhausbett aus
Nach der Operation im Diak-Klinikum in Schwäbisch Hall am Sonntag vor zwei Wochen war von Stetten einen Tag lang auf der Intensivstation untergebracht. Bis Freitag in der vergangenen Woche blieb er auf Normalstation.
Von dort sei er "voll einsatzfähig" gewesen und habe per Videoschalte an verschiedenen Sitzungen teilgenommen.
Termin für Reha steht noch nicht fest
Eine Reha hat von Stetten noch nicht angetreten. "Es war nicht notwendig, dass das direkt in der Woche danach stattfindet. Wir hatten Sitzungswoche in Berlin und es war mir wichtig, dass ich da bin." Mittlerweile sei es möglich, fast alles online zu machen, vielleicht sei auch eine Reha per Video-Konferenz möglich, erzählt von Stetten. "Ich sehe das nicht als Einschränkung." Wenn es seitens der Ärzte Vorgaben gebe, werde er diese in seinem Arbeitsalltag unterbringen.
In der Sommerpause des Bundestages, die Anfang Juli beginnt, habe er vor, planmäßig seine Termine im Wahlkreis wahrzunehmen. "Ich fühle mich topfit und nehme daher an, dass die Sache überstanden ist. Es sollte nur nicht noch einmal vorkommen."
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