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Künzelsau/Schwäbisch Hall

Hohenloher MdB Christian von Stetten nach Herzinfarkt wohlauf

  
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Der Hohenloher Bundestagsabgeordnete wurde im Diak-Klinikum Schwäbisch Hall operiert und arbeitet mittlerweile schon wieder.

Christian von Stetten (CDU) ist Mitglied des Bundestages für den Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe.
Christian von Stetten (CDU) ist Mitglied des Bundestages für den Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe.  Foto: Sebastian Gollnow (dpa)

Der Hohenloher Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten hat einen Herzinfarkt erlitten. Der 51-Jährige war nach Angaben des Haller Tagblatts am Sonntag, 12. Juni, bei einer Wahlkreisveranstaltung in Dörzbach, als der Infarkt eintrat. Da von Stetten die Situation schnell erkannte und umgehend im Diak-Klinikum in Schwäbisch Hall operiert wurde, konnte Schlimmeres verhindert werden.

Keine bleibenden Schäden

Wie der CDU-Abgeordnete des Wahlkreises Schwäbisch Hall-Hohenlohe auf seiner Facebook-Seite mitteilte, geht es ihm wieder gut. "Sonntag, 12. Juni war natürlich nicht lustig. Aber diese Woche wieder in Berlin bei der Arbeit und es gibt keine bleibenden Schäden!" schrieb von Stetten am Mittwoch bei Facebook und bedankte sich für die gute medizinische Versorgung und die zahlreichen Genesungswünsche.

Der Christdemokrat wurde nach dem Herzinfarkt sofort operiert und danach auf der Intensivstation des Diak aufgenommen. Am Dienstag vergangener Woche wurde er auf die Normalstation verlegt und am Freitag nach Hause entlassen. "Es war nach 25 Jahren mein erster Krankenhausaufenthalt und ich wurde wirklich sehr gut betreut", sagte von Stetten dem "Haller Tagblatt".

80-Stunden-Woche fordert Tribut

Der Bundestagsabgeordnete räumte ein, dass es genügend Warnzeichen gegeben habe, dass die hohen Belastungen durch seine politische Tätigkeit gefährlich werden könnten. Doch ein Herzinfarkt gehöre zum Risiko für jemanden mit einer 80-Stunden-Woche, sagte von Stetten. Kürzer treten will der Künzelsauer aber nicht. "Alle Aufgaben, die ich übernommen habe, mache ich sehr gerne." Da wolle er auch künftig nichts einsparen. "Ich fühle mich gute genesen. Es besteht also kein Grund zur Sorge", sagte er der Zeitung. 

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