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Land jetzt doch offen für Impf-Pilotprojekt bei EBM-Papst?

  
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Zuerst kam die Absage, doch beim Impfgipfel hat Sozialminister Manne Lucha nun angekündigt, erste Unternehmen ab Mai in die Impfkampagne einbinden zu wollen. Der Ventilatorenhersteller aus Mulfingen wartet nun auf Infos aus Stuttgart. 

Eine Krankenschwester stellt ein Tablett mit Spritzen, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus enthalten, auf einen Tisch. Foto: dpa
Eine Krankenschwester stellt ein Tablett mit Spritzen, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus enthalten, auf einen Tisch. Foto: dpa  Foto: Friso Gentsch (dpa)

Der Ventilatorenhersteller EBM-Papst sieht gute Chancen, doch noch mit einem Pilotprojekt die Impfkampagne in Unternehmen vorbereiten zu dürfen. Beim Impfgipfel am vergangenen Freitag kündigte Sozialminister Manne Lucha an, erste Unternehmen ab Mai einbinden zu wollen. „Wir hoffen also, dass wir in Kürze weitere Infos vom Ministerium erhalten“, teilt EBM-Papst-Sprecher Hauke Hannig unserer Zeitung mit. 

Vor zwei Wochen noch klare Ablehnung

Die Empörung war groß, als die Landesregierung vor zwei Wochen feststellte, dass sie vorerst keine Notwendigkeit sehe, eine Impfkampagne in Unternehmen mit Pilotprojekten vorzubereiten. Abgelehnt wurde damit auch das Angebot von EBM-Papst in Mulfingen, sich als Testbetrieb zur Verfügung zu stellen.

 


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Reaktionen gab es daraufhin unter anderem von der Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken, Elke Döring. EBM-Papst-Chef Stefan Brandl drückte zudem in einem Schreiben an das Staatsministerium sein Bedauern aus. Er kündigte aber auch an, das Unternehmen werde an dem Projekt festhalten. 

Landesregierung hat „Thema erkannt“

Das Land nahm den Ball nun doch noch einmal auf. Staatssekretär Florian Stegmann reagierte mit einem Schreiben kurz vor dem Gipfel: Die Landesregierung habe „die betriebliche Impfung als Thema erkannt“. Das Schreiben Brandls werde an das zuständige Sozialministerium weitergeleitet. Dort war bis dahin gebetsmühlenartig wiederholt worden, dass eine Impfkampagne in Unternehmen kein Thema sei, solange nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht, um Impfzentren und Hausärzte zu versorgen. 

 


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