In Schwabbach entsteht eine Minigolf-Adventure-Anlage
Am Schwabbacher Ortsrand entsteht in diesen Tagen eine Adventure-Minigolfanlage. Die Eröffnung der 18-Loch-Anlage auf 1400 Quadratmetern ist im August geplant.

Der kleine rote Bagger zieht den Mutterboden ab. Holzpflöcke mit roter Farbe markieren, wo später das Betriebsgebäude stehen soll. Am Schwabbacher Ortsrand entsteht in diesen Tagen eine Adventure-Minigolfanlage. In direkter Nachbarschaft zu Sport- und Spielplatz baut die Familie Waitz gegenüber vom Friedhof die Anlage mit 18 Loch.
Bis August will Familie Waitz mit der Anlage fertig sein. Auf rund 1400 Quadratmetern kann dann eingelocht werden. Eine Adventure-Golfanlage, erklärt Stephan Waitz, unterscheide sich von einer herkömmlichen Minigolf-Anlage dahingehend, dass nicht auf genormten Eternitbahnen gespielt wird, sondern auf frei modellierten Bahnen mit Hindernissen, erklärt Stephan Waitz (64).
Er wohnt im Haus direkt neben der Anlage. Das Grundstück, erklärt Waitz, habe sein Sohn Patrick (34) von der Gemeinde gepachtet. Der Vertrag läuft 15 Jahre mit der Option auf Verlängerung. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben zugestimmt.
Ansprechpartner ist der Papa
Stephan Waitz wird die ersten zwei, drei Jahre der ständige Ansprechpartner auf der Anlage sein. Nicht nur, weil dort dann auch seine Spur1-Gartenbahn auf 150 Meter Gleisen ihre Runden dreht. Sohn Patrick wohnt in Waldbach und arbeitet als Betriebswirt. Die Idee, erinnert sich Stephan Waitz, stammt eigentlich von seiner Frau Monika. Sie habe das mal in die Runde geworfen. Auf einer Deutschlandtour mit dem Wohnmobil habe man sich dann informiert, erinnert sich Waitz an viele Gespräche.
Deshalb weiß er nun auch, dass es nur wenige Adventure-Minigolfanlagen gibt. Hinter Eppingen und bei Winnenden seien die nächsten, erklärt Waitz. Die meisten Anlagen hätten neun Loch. In Schwabbach könne dann 18 Loch gespielt werden.
Die Schläger- und Ballausgabe findet im Betriebsgebäude statt. Dort ist auch ein kleiner Imbiss für Kaffee und Kuchen und kleine Speisen. Hinter dem Betriebsgebäude ist eine kleine überdachte Freifläche mit Sitzplätzen. WCs und eine Dusche für die Mitarbeiter sind wie auch ein Getränkelager im Gebäude vorgesehen.
Schon in der zweiten Maiwoche, ist Waitz zuversichtlich, soll der Anlagenbauer auf das Gelände können. Dann sei der Großteil der Erdarbeiten gemacht. Leitungen für die Bewässerung werden verlegt. Dann kommt Kies auf das Areal, darauf wiederum neue Erde, um die Formen der Bahnen modellieren zu können, schildert Stephan Waitz, was noch alles zu tun ist.
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