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Beim Schnuppergolfen: Kürzester Golfwitz, längster Abschlag

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Beim Schnuppergolfen haben Stimme-Leser die Gelegenheit, erste Schläge auf der Anlage in Friedrichsruhe zu machen. Spannende Erlebnisse sind dabei garantiert.

Golflehrerin Barbara Eisner hat es bewiesen: Der Ball kann bis an die 200-Meter-Marke fliegen. Die Schnuppergolfer legen sich ins Zeug und geben alles − aber so weit kommen sie nicht.
Golflehrerin Barbara Eisner hat es bewiesen: Der Ball kann bis an die 200-Meter-Marke fliegen. Die Schnuppergolfer legen sich ins Zeug und geben alles − aber so weit kommen sie nicht.  Foto: Tscherwitschke, Yvonne

Wie der kürzeste Golfwitz geht, will Golflehrerin Barbara Eisner von der gutgelaunten Gruppe von Stimme-Lesern wissen. Die Antwort: "Ich kann's!"

Alle greifen zu Ball und Schläger

Das nämlich, erklärt die humorige Fachfrau, könne nie jemand von sich behaupten. "Mal werfen die Eichhörnchen den Ball gut auf den Platz, mal werfen sie ihn gerade in die andere Richtung", lässt sie die Schnuppergolfer an ihrer langjährigen Erfahrung teilhaben. Ehe die Stimme-Leser selbst zu Ball und Schläger greifen dürfen, geht es auf den ältesten Teil der drei mal Neun-Loch-Anlage, in den Schlosspark.

Hier, inmitten der hohen Bäume und der welligen Naturlandschaft, kann man auf wenigen Metern die Tücken dieses Sports gut erkennen: Bäume, Sand und Wasser sind dem Ball im Weg. Und man muss zum Teil steil hoch und runter laufen. Mit dem Golfbag auf dem Rücken oder selbst vor sich schiebend gar nicht so einfach. "Mein Bag wiegt um zehn Kilo. Und dann ist noch kein Wasser drin. An einem Tag wie heute wären das noch einmal drei oder vier Liter", erklärt Barbara Eisner. Und wer 18 Loch spielt, der habe schnell zehn Kilometer Strecke, für die man dann so um die vier Stunden brauche. So viel zum Thema: Golf ist kein Sport.

 

Richtiger Griff entscheidend

Jürgen Riedinger konzentriert beim Putten. Barbara Eisner sieht genau hin.
Jürgen Riedinger konzentriert beim Putten. Barbara Eisner sieht genau hin.  Foto: Tscherwitschke, Yvonne

Dass es zum einen ganz schön anstrengend und auch ganz schön tricky ist, das erfahren die Leser beim anschließenden Putten. Der richtige Griff ist erst mal ungewohnt. Und dann sieht es so einfach aus, das Minigolfspielen ohne Hindernis. Ist es aber nicht. Der Ball läuft auch mal im Bogen um das Loch auf dem kurz gehaltenen Green. Das ist so weich und flauschig, dass Heidi Bendele aus Künzelsau die Schuhe auszieht, um das weiche Gras zu spüren. "Nur die Abschläge und das Green werden gewässert", zeigt Barbara Eisner auf die weiten Grasflächen drum herum, die auch das diesen Sommer übliche Braun tragen.

Liegt es an der Angst, nicht genug Geld dabei zu haben für das One-Hole? "Es gibt eine Versicherung dafür, die kostet zehn Euro im Jahr, die lohnt sich", erzählt Barbara Eisner. Denn alle Anwesenden im Clubhaus einladen muss der, dem dieses Paradestück gelingt. Einmal habe sie das geschafft, erzählt die Golflehrerin, die bis 2006 oft und viel gespielt hat.

Viel Spaß gehabt

Heidi Bendele ist fasziniert davon, wie weich das Green ist.
Heidi Bendele ist fasziniert davon, wie weich das Green ist.  Foto: Tscherwitschke, Yvonne

Das zeigt sie auch beim Abschlag: Ihr Ball erreicht fast die 200-Meter-Marke. Die Schnuppergolfer verschlagen einen ganzen Korb mit Bällen - und sind froh, die 30 Meter zu erreichen. "Es ist beeindruckend und hat mega viel Spaß gemacht", lobt Melanie Eheim (Westernbach). "Es ist eine Chance, Dinge zu probieren, die man sonst nicht in Angriff nimmt." "Es ist super interessant und Barbara eine tolle, witzige Lehrerin", ergänzt Tina Scheuermann.

Das Putten gewonnen

Die Heilbronnerin ist eine gute Schülerin, hat das Putten gewonnen: Mit nur zwei Schlägen ist der Ball bei ihr im Loch. Gern hätte nicht nur Jürgen Riedinger (Bad Friedrichshall) weiter geübt: "Die zeit vergeht wie im Flug", sagt er, nachdem der Korb leer ist. Und gern nimmt nicht nur er das Angebot an, noch eine Weile zu verlängern und weitere Bälle zu schlagen.

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