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Krautheimer Firma Wöhrle investiert in neue Werkshalle und Zufahrt

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Es ist ein Meilenstein in der Geschichte der Krautheimer Firma Wöhrle: Der Spatenstich für neue Werkshalle und Bau einer zweiten Zufahrt. Es ist auch ein Bekenntnis zum Standort Krautheim.

Von Isabell Kähny
Spatenstich für die neue Wöhrle-Werkshalle samt Mitarbeitern im Rücken: Mit dabei sind unter anderem Bürgermeister Andreas Köhler (2. von links) , Werksleiter Ulrich Reustlen (3. von links) und Geschäftsführer Michael Fahrenbach (4. von links).
Foto: Kähny
Spatenstich für die neue Wöhrle-Werkshalle samt Mitarbeitern im Rücken: Mit dabei sind unter anderem Bürgermeister Andreas Köhler (2. von links) , Werksleiter Ulrich Reustlen (3. von links) und Geschäftsführer Michael Fahrenbach (4. von links). Foto: Kähny  Foto: Isabell Kähny

"Für uns ist wichtig, dass die Mitarbeiter dabei sind. Das wird hier ihr Werk, ihre Arbeitsplätze. Sie haben gekämpft die letzten Jahre", betont Michael Fahrenbach, Geschäftsführer von Wöhrle. So handelt es sich am Dienstagvormittag auf dem Firmengelände am Ortseingang von Krautheim auch nicht um einen gewöhnlichen Spatenstich. Denn: Alle Mitarbeiter sind mit dabei - so wie sie auch bei der Gemeinderatssitzung dabei waren, als der Neubau beschlossen wurde. Bürgermeister Andreas Köhler erklärt: "Die Genehmigung ist im Verfahren schnell gelaufen."

Die Anforderungen der Elektromobilität decken

1959 wurde der Krautheimer Standort der Firma Wöhrle von Willy Wöhrle gegründet. Seither werden hier Präzisionsstanzteile und vieles mehr gefertigt. Aktuell stehen hierfür Pressen mit bis zu 630 Tonnen zur Verfügung. "Um die zukünftigen Kundenbedarfe und die Anforderungen der Elektromobilität zu decken, investiert die Firma Wöhrle nun in eine Presse mit 1000 Tonnen Druckkraft und in die Optimierung der Logistikabläufe", berichtet Werksleiter Ulrich Reustlen.

Die neue Presse befinde sich bereits im Bau und soll im Herbst in Betrieb genommen werden, Erste Kunden-aufträge lägen bereits vor. Mehrfach sei das Firmengebäude in Krautheim seit seinem Bau vor über 60 Jahren bereits erweitert worden, zuletzt 2014. Die aktuelle Produktionsfläche steige mit der neuen Werkshalle von 8500 auf insgesamt 9600 Quadratmeter. Die Fertigstellung sei im Herbst 2022 geplant. "Wie Sie sehen, haben wir ein sportliches, ereignisreiches Jahr vor uns", resümiert Reustlen.

 


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Ein Bekenntnis zum Standort Krautheim

Neben der Werkshalle wird eine zweite Zufahrt benötigt. "Diese soll den Transport im Unternehmen verbessern und nachhaltiger gestalten", so Reustlen. Er unterstreicht, dass das Bauvorhaben ein klares Bekenntnis der Firma Wöhrle zum Standort Krautheim mit seinen 120 Mitarbeitern sei. Acht Millionen Euro koste diese Investition, die das gut aufgestellte mittelständische Unternehmen zukunftsfähig macht.

Geschäftsleiter Michael Fahren-bach beteuert: "Ich bin stolz, heute hier stehen zu dürfen und diesen Meilenstein mit Euch allen erleben zu dürfen." Trotz der Corona-Pandemie sei Wöhrle die letzten beiden Jahre immer lieferfähig gewesen - nicht zuletzt dank der engagierten Mitarbeiter, die ein Herzstück des Unternehmens seien.

 


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Sichere Arbeitsplätze für Wöhrle-Belegschaft

Zu diesen zählt Martin Nied aus Klepsau, der seit 1999 bei Wöhrle beschäftigt ist. "Durch die Investition habe ich einen sicheren Arbeitsplatz, ich bin beruhigt", sagt der Schichtführer der Stanzerei. Seit nunmehr 15 Jahren ist Christian Thomas Leiter der Stanzerei. Auch er steht voll und ganz hinter seinem Unternehmen, schätzt den Einsatz der Belegschaft im Vorfeld bei der Gemeinderatssitzung. "Das zeigt das Interesse der Mitarbeiter", sagt der Krautheimer. Kurze Arbeitswe-ge, ein familiäres Miteinander und Innovationen: Das zeichne die Krautheimer Firma Wöhrle aus.

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