Tatverdächtiger schweigt weiter zu Tötungsdelikt in Schöntal-Westernhausen
Eine 58-Jährige ist in Schöntal-Westernhausen getötet worden. Unter Mordverdacht steht ein 46-Jähriger – er äußert sich weiterhin nicht zu den Vorwürfen gegen ihn.
Die Ermittlungen zum Tötungsdelikt in Schöntal-Westenhausen dauern an. Eine 58-Jährige wurde am frühen Morgen des 13. Januar tot aufgefunden. Die Zweigstelle Schwäbisch Hall der Staatsanwaltschaft Heilbronn hat einen Haftbefehl erlassen: Gegen den 46-jährigen Schwiegersohn des Opfers. Dem Mann wurde früh Mord vorgeworfen. Er sitzt in Haft.
Ausschlaggebend für eine Mord-Einstufung können eine besondere Verwerflichkeit der Tat oder Motive wie Mordlust, Habgier, Heimtücke, Grausamkeit sein. Ob das Tötungsdelikt als Mord zu bewerten ist, wird vor Gericht entschieden.
Tötungsdelikt in Schöntal-Westernhausen: Motiv weiter unklar
Harald Lustig, zuständiger Oberstaatsanwalt und Leiter der Zweigstelle Schwäbisch Hall, kann auf Stimme-Anfrage am Dienstag keine neuen Erkenntnisse zu dem Fall mitteilen. Das Motiv des Tatverdächtigen ist damit weiterhin unklar, zu den Vorwürfen hat er sich bislang nicht geäußert. Ebenfalls offen ist, ob und welche Waffe für die Tat verwendet wurde.
Die Tötung beschäftigt den Schöntaler Ortsteil. „Man glaubt gar nicht, dass so etwas hier passiert“, so eine Anwohnerin im Gespräch mit unserer Redaktion. Andere hatten in der Tatnacht Hilfeschreie bemerkt. Von einer „schlimmen Tat“ sprach Schöntals Bürgermeister Joachim Scholz. „Eine solche Tat lässt natürlich niemanden kalt.“
Polizei sucht Zeugen nach Tötungsdelikt in Schöntal-Westernhausen
Zeugen, die zur Tatzeit am frühen Dienstagmorgen des 13. Januar im Bereich des Ahornwegs in Schöntal-Westernhausen oder im näheren Umfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich unter Telefon 07131/104-4444 bei der Polizei.
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