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Romantisches Leuchten in Forchtenbergs Gassen – die schönsten Plätze des Weihnachtsmarkts

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Der Weihnachtsmarkt in Forchtenberg findet am ersten Adventswochenende statt. Die Kenner vor Ort empfehlen die fünf schönsten Plätze zwischen Tor und Stadtmauer beim romantischen Weihnachtsmarkt. 


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Der Nebel zieht in Schwaden vom Kocher Richtung Städtle. Es ist eine ganz besondere Stimmung, als Bürgermeister Michael Foss den 26. Forchtenberger Weihnachtsmarkt eröffnet. Die Musiker spielen Weihnachtslieder. Die ersten Glühweinbecher werden gefüllt. Und Foss dankt inmitten der vorweihnachtlichen Festlichkeit dem Land für das millionenschwere Weihnachtsgeschenk.

Den Dank richtet Foss am Samstag an die beiden in der Landesregierung vertretenen Abgeordneten Catherine Kern (Grüne) und Arnulf von Eyb (CDU). Nicht ohne den Hinweis, dass Bund und Land auch Reformen auf den Weg bringen müssten, damit die Hilfen für Investitionen nicht einfach so verpufften.

Romantischer Weihnachtsmarkt in Forchtenberg mit schönem Ambiente

Dank richtet Foss bei der Eröffnung vor allem aber an die vielen helfenden Hände, die haupt- wie ehrenamtlich den zweitägigen Budenzauber erst ermöglichen. Die Besucher bittet er, zahlreich zu kaufen, damit die Händler am Sonntagabend mit wenig Ware zufrieden nach Hause fahren und gern wiederkommen können. Unter den Gästen sind auch die beiden Vorgänger von Foss, Uwe Gysin und Ehrenbürger Martin Tuffentsammer.


Wenn jemand weiß, wo es zum Weihnachtsmarkt besonders schön ist, dann Martin Tuffentsammer. Er findet das Haus gegenüber der Taverne, das gerade aufwendig saniert wird, besonders stimmungsvoll mit dem freigelegten Fachwerk und dem wunderschönen Mosaik vor der Eingangstüre. Innen verkaufen die Hausbesitzer wunderschöne handgebundene Kränze aus Clematisranken und viel Tannengrün.

Elke Schöll, die viele Jahre den Forchtenberger Markt organisiert hat, schwärmt von der Atmosphäre direkt am Eingang ins Städtle. Beim Brunnentor, findet sie, ist es besonders schön. Im Inneren werden Fladen im holzbetriebenen Backofen gebacken, außen lodern die Feuerkörbe und wärmen sich die Menschen. Von weiter unten ertönen Jazzklänge dazu. „Die engen Gassen hier sind sehr reizvoll“, findet Elke Schöll.

Kunsthandwerk auf dem romantischen Weihnachtsmarkt in Forchtenberg

Catherine Kern würde jedem empfehlen, im Rathausfoyer vorbeizuschauen. Nicht allein wegen der Erinnerung dort an Hans und Sophie Scholl. Während des Weihnachtsmarktes gibt es dort Puppentheater für die Kinder und wetterempfindliches Kunsthandwerk für die Erwachsenen.

Rita Schlotzhauer aus Ingelfingen hat dort ihren Wegstuhl aufgestellt. Mit verschiedenen Rosatönen und etwas Schwarz entsteht dort ein Schal. Baumwolle hat sie aufgespannt. 32 Zentimeter breit wird das wärmende Teil, das mit 1,90 Metern Länge locker um den Hals geschlungen werden kann. Auch Merino und Seide kommt bei ihr auf den Webstuhl. 458 Fäden werden zu spannenden Mustern verwebt.

Punsch und Wein auf dem Forchtenberger Weihnachtsmarkt

Horst Braun, der bei Irmgard Schelling und Margit Müller im druckfrischen Fotobuch zur Geschichte Forchtenbergs blättert (und es dann kauft) hat für Markt-Besucher auch einen Tipp: „Ich gehe immer auf einem Wein zur Genossenschaft“, verrät der Winzer. Auch wenn er den Wein lieber pur mag: „Zum Weihnachtsmarkt darf es auch einmal ein Glühwein sein“, findet er. Und Maronen, ergänzt Philip Lechner, der mit seiner Familie am Feuerkorb steht.

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