Bauarbeiten am Wollhaus in Heilbronn: Fassade bekommt neuen Anstrich
Die Fassade am Wollhaus wird erneuert. Die Demontage der Natursteinplatten ist abgeschlossen. Bevor das Kaufhaus gestrichen wird, stehen noch weitere Arbeiten an.
Wer in den vergangenen Wochen durch die Heilbronner Innenstadt gelaufen ist, dem ist es wahrscheinlich schon längst aufgefallen: Am Wollhaus tut sich was: Seit Mitte Februar wurde die Fassade des Kaufhauses in der Heilbronner Innenstadt abmontiert.
Auf einer großen Hebebühne werkelten Arbeiter an der Hülle des Gebäudes. Seit vergangener Woche sind die Arbeiten an den Natursteinplatten beendet, teilt der Eigentümer Neufeld Immobilien GmbH auf Stimme-Anfrage mit.
Fassadenarbeiten am Wollhaus: Natursteinplatten wurden wegen Alter entfernt
Für das Wollhaus ist ein großer Umbau geplant, doch die aktuellen Arbeiten am Äußeren haben damit nichts zu tun. Sie sind nötig, weil der Zahn der Zeit an dem Gebäude nagt.
„Aufgrund des Alters der Fassadenplatten, haben wir uns entschieden, die Platten in den ausgewählten Bereichen zu entfernen“, heißt es dazu von Neufeld Immobilien. Die Fassadenarbeiten seien planmäßig verlaufen.
Metall-Enden an Wollhaus-Fassade werden vor Anstrich bearbeitet
Unter der abmontierten Fassade kommen viele kleine Metall-Enden zum Vorschein. Diese präsentieren sich wie Dornen, die aus dem Gebäude hervorstehen. „Diese Metall-‚dornen’ werden entsprechend bearbeitet“, bevor die Gebäudehülle zum Korrosionsschutz gestrichen würde, heißt es von Neufeld Immobilien. Zur Farbe wurde noch keine Entscheidung getroffen.
Ansonsten sind durch das Entfernen der Natursteinplatten nun eine Menge Kabel sichtbar an dem Kaufhaus. Was vorher unter der Fassadenverkleidung versteckt war, kann nun offen eingesehen werden. „Das wird nachgearbeitet“, heißt es dazu von Neufeld Immobilien.
Weitere Wartungsarbeiten am Wollhaus in Heilbronn möglich
Während der aktuellen „Zwischennutzung“ des Gebäudes könne es noch zu weiteren notwendigen Wartungsarbeiten kommen, teilt die Besitzer-Firma mit. Aktuell seien aber keine größeren Maßnahmen geplant.
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