Hitzewelle rollt
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Hohe Waldbrandgefahr im Raum Heilbronn/Hohenlohe – Wetterdienst warnt

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Heilbronn und Hohenlohe schwitzen bei mehr als 30 Grad. Die Sommer-Hitze birgt nicht nur gesundheitliche Risiken: Auch die Waldbrandgefahr ist hoch. 


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Eine Hitzewelle rollt über die Region Heilbronn und den Hohenlohekreis, sogar ein Temperaturrekord an der offiziellen Wetterstation in Öhringen wackelt im Laufe dieser Woche. Während viele Bürger in die Läden stürmen, um Klimaanlagen zu ergattern, blickt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sorge auf die weiteren Tage. Denn die Gefahr von Waldbränden steigt – an einem Tag besonders.

Hohe Waldbrandgefahr in Heilbronn und Hohenlohe – ein Tag besonders im Fokus

Wegen Hitze von mehr als 30 Grad und fehlendem Regen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) diese Woche für die Region rund um Heilbronn und Hohenlohe vor einer hohen Waldbrandgefahr. Sorge bereitet insbesondere der Mittwoch. Denn er dürfte der wohl der heißeste Tag der Woche werden.

Das steckt hinter dem Waldbrand-GefahrenindexZur Einschätzung der Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg misst der Deutsche Wetterdienst (DWD) an 60 Messstationen im Land stündlich Werte wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag und Windgeschwindigkeit. Daraus berechnet er eine Gefahrenstufe zwischen 1 (sehr geringe Gefahr) und 5 (sehr hohe Gefahr). (dpa)

In Öhringen schätzt der DWD am Mittwoch die Waldbrandgefahr als „sehr hoch“ ein – mit der höchstmöglichen Stufe 5. In Eppingen-Elsenz liegt die Gefahr am Mittwoch laut dem DWD bei Stufe 4, also hoch.

Waldbrandgefahr steigt in Heilbronn und Hohenlohe – Sorgen in ganz Baden-Württemberg

Die Waldbrandgefahr ist allerdings nicht nur im Heilbronner Raum und im Hohenlohekreis erhöht. Für fast alle Regionen Baden-Württembergs sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) ab Montag die zweithöchste der fünf Warnstufen voraus.

„Alle, die den Wald in den nächsten Tagen besuchen, sollten sehr umsichtig sein und darauf achten, selbst kein Feuer auszulösen und mögliche Brände schnell zu melden“, sagte Baden-Württembergs Forstminister Peter Hauk (CDU) der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Offenes Feuer und Rauchen im Wald seien tabu. 

Waldbrandgefahr in Heilbronn und Hohenlohe steigt – was die Feuerwehr rät

Damit Waldbrande gar nicht erst entstehen oder möglichst verhindert werden, sollte man die Verhaltensregeln und Hinweise der Feuerwehr Heilbronn befolgen. Diese weist auf der städtischen Webseite etwa darauf hin, dass es generell verboten ist, im Wald außerhalb gekennzeichneter Feuerstellen Feuer zu entzünden.

Wer auf ausgewiesenen Plätzen grillen möchte, sollte darauf achten, ob sie aufgrund der aktuellen Witterung überhaupt freigegeben sind. „Gesperrt wird ab Stufe fünf“, teilte die Pressestelle der Stadt Heilbronn auf eine frühere Anfrage der Heilbronner Stimme mit.

Gefahr von Waldbränden in Heilbronn und Hohenlohe: Rauchen im Wald tabu

Darüber hinaus gilt: Wer ein Feuer macht, sollte es immer im Blick behalten und darauf achten, dass es beim Verlassen vollständig aus ist. Die Kohle darf nicht mehr glühen und muss, wenn nötig, mit Wasser gelöscht werden, erklärt die Heilbronner Feuerwehr auf ihrer Webseite.

Rauchen ist im Wald übrigens tabu: „Vom 1. März bis zum 31. Oktober herrscht generelles Rauchverbot“, heißt es auf der Internetseite der Feuerwehr weiter. Zigarettenreste sollten auch nicht aus dem Auto geworfen werden, sonst könnten Feuer auch vom Straßenrand aus entstehen.




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