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Verschlankung zwingend nötig: Heilbronns Innenstadt-Initiative droht zu versanden

  
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Heilbronns Projekt „Aufbruch Innenstadt“ kommt trotz großer Ankündigungen kaum voran. Die doppelten Strukturen in der Verwaltung müssen sofort auf den Prüfstand, fordert unser Autor.


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Der Aufbruch Innenstadt steht wahrlich unter keinem guten Stern. Das ehrgeizige Projekt, das eine parteiübergreifende Mehrheit im Heilbronner Gemeinderat gegen den Widerstand von Teilen der Verwaltung durchgesetzt hat, kommt nicht in die Gänge. Seit der Verabschiedung der ersten Pläne Ende 2024 bis heute ist, außer einiger sozialen Wohltaten, nicht viel geschehen.

Der Innovationsfabrik Handel, Investitionen in städtische Schlüsselobjekte und dem Gründerwettbewerb Innenstadt 2.0 ist die Stadt keinen Schritt näher gekommen. Stattdessen ist die spät gefundene Leiterin des Kompetenzzentrums Innenstadt nach zwei Monaten von der Fahne gegangen und wird Leiterin der städtischen Pressestelle. Eine vorausschauende Planung sieht anders aus.

Heilbronn leidet unter aufgeblähten Doppel- und Dreifachstrukturen

Viel schlimmer ist aber, wie der Tanker Heilbronn unter seinen aufgeblähten Doppel- und Dreifachstrukturen leidet. Die kleine Großstadt leistet sich eine Wirtschaftsförderung, eine HMG mit Citymanagement, mehrere Pressestellen und jetzt eine Kompetenzstelle Innenstadt. In diesem Wirrwarr von Personen und Ämtern, die sich alle für eminent wichtig halten, muss jede Effizienz auf der Strecke bleiben. Diese Strukturen sind weder bezahlbar noch zeitgemäß. Sie hemmen gerade das, was sie fördern sollen. Deshalb müssen die Behörden schleunigst verschlankt werden, sonst wird aus dem Aufbruch ein Siechtum Innenstadt.




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