Argentinisches Streetfood vor Edeka in Heilbronn: Asamodo mit neuen Plänen
Vor Edeka Ueltzhöfer am Südbahnhof in Heilbronn bekommen Kunden argentinisches Essen vom Grill. Zunächst zeitlich befristet, scheint jetzt klar, wie es mit dem Stand weitergeht.
Die Speisen, die es an diesem Streetfood-Stand gibt, sind nicht gerade alltäglich. Sie heißen Pan de Picaña, Provopan oder Choripan – und kommen bei der Kundschaft offenbar gut an. „Für den Start ist es ziemlich gut gelaufen“, erzählt Raid Gharib. „Wir haben super Feedback bekommen und schon erste Stammgäste gewonnen.“
Der Streetfood-Stand mit den argentinischen Speisen vor Edeka Ueltzhöfer am Südbahnhof gehört zu Asamodo. Die Heilbronner Firma stellt Grills her, Geschäftsmann Gharib ist Gründer und Inhaber. Und als solcher hat er nun eine Entscheidung getroffen.
Weitere Pläne für argentinischen Streetfood-Stand bei Edeka in Heilbronn
Denn wie die Stadt Heilbronn gegenüber der Heilbronner Stimme bestätigte, ist der Betrieb eines mobilen Imbisstandes mit einer gültigen Reisegewerbekarte nur für die Dauer von bis zu sechs Wochen möglich.
„Soll der Imbiss an derselben Örtlichkeit länger als sechs Wochen betrieben werden, so handelt es sich nicht mehr um ein Reisegewerbe. Eine entsprechende Gewerbeanzeige ist vorzunehmen.“ Gharib will nun noch einen Schritt weiter gehen. „Wir reichen in diesen Tagen die Baugenehmigung ein.“ Diese ist laut Stadt Heilbronn dann nötig, wenn ein Imbisswagen länger als drei Monate aufgestellt wird.
Der Asamodo-Stand, seit Anfang Dezember an seinem Standort, soll also bleiben. „Wir planen für die nächsten Monate weiter“, sagt Gharib, der den ursprünglich ein Monat laufenden Vertrag mit Edeka als Vermieter der Fläche ebenfalls verlängert hat. Anders als zu Beginn ist nun samstags fest geöffnet. „Die Samstage sind wirtschaftlich sehr interessant, weil die Leute da ihren Wocheneinkauf machen und das Angebot dann gerne wahrnehmen.“
Argentinisches Streetfood bei Edeka Ueltzhöfer in Heilbronn: das ist neu
Ein paar Neuerungen soll es geben. „Wir wollen, gerade an Samstagen, Asado-Specials anbieten, also zum Beispiel spezielle Cuts präsentieren.“ Zu den neusten Überlegungen gehören zudem ein Lieferservice und Angebote für Schüler und Studenten. Statt zwischen neun und elf Euro für die Speisen zahlen sie zwei Euro weniger.
„Wir erleben zufriedene Kunden“, sagt Gharib, der verspricht: „Wir werden das Angebot weiter optimieren.“ Der Stand, der rund um den Jahreswechsel ein paar Tage geschlossen war, hat einen weiteren Zweck erfüllt: Laut des Inhabers sind zusätzliche Anfragen für Events und Caterings, die Asamodo ebenfalls anbietet, eingegangen.
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