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Asamodo-Streetfood vor Edeka in Heilbronn - alle Infos zu den argentinischen Speisen

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Asamodo ist ein Grillhersteller aus Heilbronn. Nun hat das Unternehmen einen Streetfood-Stand mit argentinischen Spezialitäten eröffnet – auf dem Parkplatz von Edeka Ueltzhöfer am Südbahnhof. 


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In Heilbronn gibt es einen Grillhersteller. Asamodo heißt das Unternehmen, hinter dem Geschäftsmann Raid Gharib steckt. Angelehnt ist der Name an Asados, das gesellige Grillen über Holz oder Holzkohle in Südamerika. Die argentinische Grillkunst seines Teams ist regelmäßig auf Veranstaltungen zu erleben. "Wir waren bei zwei dutzend Events im vergangenen Jahr", berichtet Gharib – und anderem im Herbst auf dem Cannstatter Wasen. Und nun hat er sich etwas Neues ausgedacht. 

Argentinisches Streetfood von Asamodo bei Edeka Ueltzhöfer in Heilbronn

"Wir haben bei Promotion-Aktionen immer gegrillt, um unsere Grills zu präsentieren", erzählt Gharib. "Da haben uns die Leute gefragt: 'Habt ihr ein Restaurant, habt ihr einen Stand?'" Bisher war dem nicht so. Da dachte sich der 41-Jährige: "Warum verkaufen wir das Essen nicht?" Und ab diesem Samstag ist es so weit. Dann eröffnet bei Edeka Ueltzhöfer am ehemaligen Südbahnhof in Heilbronn ein Streetfood-Stand von Asamodo. 

Raid Gharib vor dem Streetfood-Stand bei Edeka Ueltzhöfer am früheren Heilbronner Südbahnhof.
Raid Gharib vor dem Streetfood-Stand bei Edeka Ueltzhöfer am früheren Heilbronner Südbahnhof.  Foto: Wieland, Tobias

"Wir wollen neue kulinarische Einflüsse in die deutsche Gastrolandschaft bringen", sagt Gharib über das Vorhaben, über das er sich nach seinen Angaben mit Florian Ueltzhöfer ausgetauscht habe und rasch einig wurde.

Asamodo ist dabei Mieter der Fläche, auf der ein umfunktionierter Pferdeanhänger als Verkaufsstand steht. Und daneben ein mit einer Art Carport überdachter Grill mit offenem Feuer. "Bei Edeka gibt es hochwertige Lebensmittel, die gut verarbeitet sind. Dieser und unser Anspruch – das passt", sagt Gharib.

Argentinisches Streetfood bei Edeka Ueltzhöfer zunächst als Pop-up-Konzept

Geöffnet ist von Montag bis Freitag zwischen 11.30 Uhr und 19 Uhr – zunächst als Pop-up-Konzept. "Wir haben erstmal einen Monatsvertrag", berichtet der 41-Jährige. Das hängt auch damit zusammen, dass es für den Betrieb eines Standes je nach Dauer unterschiedliche Vorgaben gibt.

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Das bestätigt die Stadt Heilbronn. "Für die Dauer von bis zu sechs Wochen ist das Betreiben eines mobilen Imbissstands an derselben Stelle mit einer gültigen Reisegewerbekarte gewerberechtlich zulässig." Bei längerer Dauer sieht es so aus: "Soll der Imbiss an derselben Örtlichkeit länger als sechs Wochen betrieben werden, so handelt es sich nicht mehr um ein Reisegewerbe. Eine entsprechende Gewerbeanzeige ist vorzunehmen." Und zwar unabhängig von privaten Flächen wie bei Supermärkten oder öffentlichen Flächen. 

Argentinisches Streetfood in Heilbronn: Eröffnung am Samstag

Bereits am Freitag ist der Grill auf dem Edeka-Parkplatz angefeuert. Supermarkt-Mitarbeiter sind, nachdem sich die Brötchenlieferung etwas verzögerte, zum Testessen eingeladen.

Am Samstag ist dann offizielle Eröffnung mit einer Aktion: zwei Gerichte zum Preis von einem. Speisen, die auf der Karten stehen, sind Choripan, Pan de Picana und Provopan. Die Kosten liegen bei um die zehn Euro. "Bei einem Asado gibt es viele Besonderheiten, etwa die Fleischcuts, die man so bei uns nicht kennt", sagt Gharib zu den Vorzügen der Gerichte. "Und es geht auch um das Lebensgefühl, gemeinsam um das Feuer zu stehen." 

Neben diesen argentinischen Einflüssen will Gharib aber auch Wert auf Regionalität legen. Fleisch kommt seinen Angaben nach von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft aus Schwäbisch Hall und Brötchen vom Friedrichshaller Bäcker Hirth. Am Samstag erwartet er eine gute Nachfrage, da die Leute ohnehin beim Wochenendeinkauf seien. "Feuer, Spieße – wenn Leute das sehen, herrscht immer eine gute Nachfrage." 




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