Stadt vergeigt Roland-Kaiser-Konzert: Heilbronn, warum hast du nicht ja gesagt?
Schlagerstar Roland Kaiser wäre für das Wertwiesen-Open-Air nach Heilbronn gekommen. Aber er durfte nicht. Das ist nicht nur für die Stadt schwer nachvollziehbar, findet unsere Autorin.
Manchmal möchte man so gern mit ihm – eine Nacht im Wertwiesenpark feiern. Unter Sternenfeuern ins Morgenrot rauschen, wie Roland Kaiser selbst verspricht. Doch es bleibt ebenso wie der gleichnamige Song „Kurios“. Denn der 73-Jährige kommt nicht nach Heilbronn, obwohl er durchaus gewollt hätte.
So richtig ist ein Jahr nach der Absage nicht nachzuvollziehen, warum die Stadt auf diese Party verzichtet hat. Zumindest ist das aus dem Rathaus zu hören. Da kann man sich nur wundern. Der Mann ist schließlich Kult. Er füllt fünf Jahrzehnte nach „Santa Maria“ Arenen. Zu seiner „Kaisermania“ kamen vergangenes Jahr mehr als 400.000 Besucher.
Roland Kaiser in Heilbronn: Das wird vorerst nichts
2026 geht die Riesensause weiter, aber eben nicht in Heilbronn. Offenbar weil ein Mitarbeiter im hiesigen Grünflächenamt das Angebot nicht besonders spektakulär fand und abwinkte. Oder weil er sich um die Beeinträchtigung des Seefests sorgte. Da kann man nur feststellen: Beides ist eine Fehleinschätzung.
Der Verweis auf einen abwechslungsreichen Terminkalender im Green-Capital-Jahr 2027 ist zwar durchaus richtig, aber nur ein kleiner Trost. Der Titel verbietet schließlich für 2026 keine Höhepunkte. Roland Kaiser hätte mit Sicherheit für selbigen gesorgt. Ob Fan oder nicht, man möchte der Verwaltung singend zurufen: „Warum hast du nicht ja gesagt?“
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