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Lokal in Urbanstraße

„Madrasi“ eröffnet in Heilbronn: Neues indisches Restaurant im früheren „Götz“

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Modernes indisches Flair statt rustikalem Ambiente: Im früheren Heilbronner Restaurant „Götz“ in der Urbanstraße ist vor wenigen Tagen das „Madrasi“ eröffnet worden. Was die Küche zu bieten hat.


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Die Heilbronner Gastro-Szene ist in Bewegung. Der Burger-Laden „Zeroeight“ will mit einem zweiten Lokal in der Innenstadt durchstarten. Zudem eröffnet die Restaurantkette Mauritius ihre neue Filiale auf dem Marktplatz. Und auch in der südlichen Innenstadt gibt es seit Kurzem ein neues gastronomisches Angebot.

Wenn man es einmal bewusst durchbuchstabiert, ist der Name gar nicht so schwierig auszusprechen, wie es zunächst scheint: U m a p a t h i s i v a m ist der Nachname des 37-jährigen Mannes, der vor ein paar Tagen gemeinsam mit seiner Frau in der Heilbronner Urbanstraße im ehemaligen „Götz“ ein neues Restaurant eröffnet hat: In modernem Ambiente werden im „Madrasi“ Spezialitäten der südindischen Küche serviert.   

Indisches Restaurant „Madrasi“ eröffnet in Heilbronn – Lokal in der Urbanstraße komplett renoviert

Wie wäre es mit Palak Peneer, einem hausgemachten indischen Frischkäse in Spinat-Currysauce? Oder mit Parrupu, einem gelben Linsencurry mit Ingwer, Koriander und Kokosmilch? Idiyappa Kothu liest sich auch nicht schlecht: gedämpfte Reisnudeln, mariniert in traditionellen Gewürzen und Kräutern.  Oder doch lieber Mysore Masala Dosa probieren, ein knuspriger Crêpe mit Chilipaste und Kartoffelpüree? Es ist das persönliche Lieblingsessen von Jasikar Umapathisivam.

Am 25. Januar hat er zusammen mit seiner Frau Lavothini das „Madrasi“ im ehemaligen Restaurant „Götz“ (Hotel Urbanus) eröffnet. Wo früher rustikales Ambiente herrschte, ist indisches Flair angesagt. Aber auf moderne Art, wie der Inhaber betont: „Wie das moderne Indien eben.“ Im komplett renovierten Lokal ist Platz für bis zu 100 Gäste. 

Lavothini und Jasikar Umapathisivam in ihrem Lokal "Madrasi", in dem sie schwerpunktmäßig südindische Speisen servieren.
Lavothini und Jasikar Umapathisivam in ihrem Lokal "Madrasi", in dem sie schwerpunktmäßig südindische Speisen servieren.  Foto: Ralf Seidel

Neues indisches Lokal „Madrasi“ will Lücke in Heilbronn schließen

Jasikar Umapathisivam kam im Alter von elf Jahren mit seinen Eltern aus Sri Lanka nach Deutschland. Die Küche des Inselstaates ähnele stark der südindischen Küche, sagt der Mann, der nach eigenen Angaben in der Autoindustrie tätig war und nebenbei viel Gastroerfahrung gesammelt hat, bevor er nun gemeinsam mit seiner Frau den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. In seinem Lokal steht der passionierte Hobbykoch aber nicht selbst am Herd, sondern ist im Service tätig: „Wir haben zwei gelernte Köche eingestellt.“   

Das „Madrasi“ in der Urbanstraße 13 in Heilbronn ist täglich außer montags geöffnet. Reservierungen sind online möglich. Weitere Infos: www.madrasi.de.  

Und die kochen vor allem südindische Spezialitäten, die sich laut Umapathisivam stark von dem abheben, was man als typisch indisch kennt. „Wenn man südindisch essen gehen wollte, musste man bisher nach Stuttgart oder Frankfurt fahren.“ Mit dem „Madrasi“ will der Vater zweier kleiner Töchter „eine Lücke schließen, die ich als Chance sehe“. Denn: „Heilbronn wünscht sich doch mehr Vielfalt.“ Zwar serviert Jasikar Umapathisivam in seinem Lokal auch indische Klassiker wie Currys oder Tandoori-Gerichte, aber nicht nur oder eben mit einer südindischen Note. Auf der Speisekarte stehen viele vegetarische Gerichte, außerdem wird die Wirkung der Gewürze erklärt.

Und was bedeutet Madrasi? Madras ist der alte Name der südindischen Metropole Chennai - und ein Madrasi eben ein Bewohner von Madras. Mit dem Start ihres Restaurants sind die Umapathisivams sehr zufrieden. „Aber es muss sich alles noch etwas einspielen.“   




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