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Gastronomie

Koreanische Küche in Heilbronn-Frankenbach: Neues „Kimchi“-Lokal hat eröffnet

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Nach dem Restaurant in Schwaigern wurde nun ein zweiter „Kimchi“-Standort eröffnet. Was die Besucher in dem Lokal in Heilbronn-Frankenbach erwartet. 

Von Emmi Lauber

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„Ich war brutal aufgeregt“, erzählt Zhun-Giel Kim. Der eigentlich erprobte Gastronom hat am Mittwoch (8. April) mit seiner Familie den zweiten „Kimchi“-Standort eröffnet. 

Kimchi-Restaurant in Frankenbach: Familie Kim setzt auf Tradition und Teamarbeit

„Kimchi“ ist ein Familienrestaurant mit nach eigenen Angaben authentisch-koreanischer Küche, das Familie Kim seit 2023 in Schwaigern betreibt. Am Eröffnungstag ist Familie Kim selbst im neuen Lokal in Heilbronn-Frankenbach – um Gäste zu begrüßen, Getränke zu mixen und die traditionellen Gerichte zuzubereiten. Im Kimchi ist die ganze Familie eingespannt.

Das neue "Kimchi"-Lokal in Heilbronn-Frankenbach hat am Mittwoch (8. April) seine Eröffnung gefeiert.
Das neue "Kimchi"-Lokal in Heilbronn-Frankenbach hat am Mittwoch (8. April) seine Eröffnung gefeiert.  Foto: Lauber, Emmi

„Meine Eltern sind in der Küche. Mein Vater macht die chinesischen Gerichte, meine Mutter macht die koreanischen Gerichte. Und mein Bruder und ich sind meistens vorne“, erzählt Zhun-Giel Kim, der für das Marketing von Kimchi verantwortlich ist.  Sein Bruder Hie-Giel Kim übernimmt die Buchhaltung. Am Eröffnungstag ist auch Zhun-Giels Frau Gizem dabei und mixt an der Bar Iced Matcha Latte und serviert Gerichte.

Koreanische Küche in Frankenbach: Wann das „Kimchi“ geöffnet ist

Zu finden ist das neue Lokal in der Würzburger Straße 52 in Heilbronn-Frankenbach. Der Eingang befindet sich im Sportivo Sport- und Gesundheitszentrum. Der zweite „Kimchi“-Standort ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Zur Mittagszeit können Gäste zwischen 11:30 bis 14:30 Uhr die koreanischen und chinesischen Speisen genießen. Am Abend ist zwischen 17 und 22:30 Uhr geöffnet.

Das Lokal im Heilbronner Stadtteil Frankenbach sei „mindestens dreimal so groß“ wie das Restaurant in Schwaigern, so die Ankündigung auf Instagram. Das wird auch am Eröffnungstag deutlich. Obwohl das Lokal gut besucht ist, findet jeder neue Gast schnell einen Platz. Wer das Restaurant besuchen möchte, sollte idealerweise trotzdem vorher über die Webseite Plätze reservieren, so die Betreiber. 

„Kimchi“ in Heilbronn-Frankenbach eröffnet: Hingucker ist der Kirschblütenbaum

Begrüßt wurden die Gäste am Mittwoch (8. April) ab 11:30 Uhr mit kleinen Mochi-Häppchen, Mini-Donuts und einem kleinen Becher des hausgemachten Eistees. Zhun-Giel Kim berichtet, das Feedback der Gäste sei an diesem Eröffnungstag sehr gut gewesen.

Zhun-Giel Kim hat in den letzten Monaten seinen Gästen auch schon Einblicke in das neue Lokal gewährt. Auf dem Instagram-Account des Restaurants teilte Zhun-Giel Kim die Fortschritte der Renovierungs- und Dekorationsarbeiten. Der Hingucker im neuen Lokal: der große, rosa Kirschblütenbaum in der Mitte des Raumes. Dieser ist zwar aus Plastik, verschafft „Kimchi“ aber mit den vielen Fenstern und den hellen Holzmöbeln ein einladendes Ambiente. 

Der Hingucker im neuen Kimchi-Lokal in Heilbronn-Frankenbach: der große Kirschblütenbaum.
Der Hingucker im neuen Kimchi-Lokal in Heilbronn-Frankenbach: der große Kirschblütenbaum.  Foto: Lauber, Emmi

„Kimchi“ eröffnet in Heilbronn-Frankenbach mit neuen Gerichten

Zur Eröffnung des neuen Lokals hat „Kimchi“ mehrere Neuzugänge im Menü. Matcha-Liebhaber finden dort nun das Trend-Getränk in der klassischen Iced-Latte Variante, aber auch mit Mango– und Erdbeer-Püree.

Die neuen Yangnyeom-Wings seien stark nachgefragt gewesen. Das sind frittierte Hähnchenflügel mit süßer Chili- oder Soja-Knoblauch Soße. 

Als weiteres Hauptgericht bereichert Rabokki die Speisekarte. Dabei handelt es sich um Tteokbokki, also kleine Reiskuchen, die mit Ramyun-Nudeln und einem gekochten Ei in Gochujang-Soße serviert werden.

Auch beim Nachtisch hat Kimchi etwas Neues zu bieten. Die neuen Honey Tteokkochi sind Reiskuchenbällchen, die am Spieß in Honig getunkt werden. 

Trotz der neuen Gerichte bleibt Zhun-Giel Kims Favorit das Dakgangjeong, auch Korean Fried Chicken genannt. Die frittierten Hähnchenschenkel mit Chili- oder Soja-Soßen seien auch der Favorit vieler Gäste und wäre das meist bestellte Gericht im Kimchi, so der Betreiber. 

Das neue Gericht Rabokki (links) mit Tteokbokki-Reiskuchen und Ramyun-Nudeln in Gochujang-Soße.
Das neue Gericht Rabokki (links) mit Tteokbokki-Reiskuchen und Ramyun-Nudeln in Gochujang-Soße.  Foto: Lauber, Emmi

Familienprojekt in Heilbronn-Frankenbach: Was ist eigentlich Kimchi?

Das Restaurant ist nach der traditionellen koreanischen Speise Kimchi benannt. Die koreanische Spezialität wird aus fermentiertem Chinakohl hergestellt und ist meist leicht scharf. Serviert werde Kimchi als Beilage oder auch mit Reis als Hauptgericht. Jede Familie habe dafür ihr eigenes Rezept, das über Generationen weitergegeben wird, erklärt das Lokal in der Speisekarte. Kimchi sei keine bloße Beilage, sondern ein Stück Kultur und Heimat für die Familie Kim. 

Bereits das Lokal in Schwaigern sei ein „Herzensprojekt“ für die Familie gewesen. Die Betreiber haben sich auch dort zum Ziel gesetzt, nach der authentischen Küche Koreas zu kochen – mit frischen und halal-zertifizierten Zutaten und nach hauseigenen Rezepten. Gizem Kim erzählt, dass sie im neuen „Kimchi“ genauso weiter machen wollen wie in Schwaigern, nur mit mehr Kapazität. 

Wie das geht, wenn die Familie selbst die Küche und den Service übernimmt? „Wir teilen uns auf. Mein Bruder und mein Vater sind überwiegend hier, und ich und meine Mutter sind überwiegend in Schwaigern“, erzählt Zhun-Giel Kim.

„Kimchi“ startet in Heilbronn-Frankenbach mit neuer Terrasse in den Sommer

Das Restaurant in Schwaigern ist derzeit aber geschlossen, um alle Kräfte auf die Eröffnung der neuen Frankenbacher Filiale zu konzentrieren. In Schwaigern geht es allerdings am 27.04. wie gewohnt weiter, so die Ankündigung auf Instagram. 

Obwohl Familie Kim gerade erst nach Frankenbach expandiert hat, arbeite die Familie weiter an Konzepten und Ideen. An das neue „Kimchi“ ist eine große Terrasse angeschlossen, die gerade noch leer steht. Dabei soll es nicht bleiben, wie Zhun-Giel Kim erzählt. „Voraussichtlich werden wir im Mai die Terrasse eröffnen und die Sommerzeit begrüßen.“




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