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Künstliche Intelligenz

Weitere KI-Experten für Heilbronn: Das ist der Stand beim Graduiertenzentrum

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Heilbronn wird eine zentrale Anlaufstelle für angewandte Künstliche Intelligenz. Der Innovationspark Künstliche Intelligenz (Ipai) ist dabei nur eines der Zugpferde, auch Universitäten springen auf den Heilbronner KI-Zug auf.


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Heilbronn will sich mit Angewandter Künstlicher Intelligenz (KI) einen Namen machen. Allen voran investiert die Dieter-Schwarz-Stiftung in großem Stil in das Thema KI, vor allem mit dem Innovationspark Künstliche Intelligenz (Ipai).

Die ersten Unternehmen nutzen dieses Netzwerk schon und haben sich ihm angeschlossen. Der Bau des großen Ipai-Campus beim Stadtteil Neckargartach schreitet voran.

Es tut sich viel. Wissenschaftliche Einrichtungen, die schon in Heilbronn sitzen, setzen KI-Schwerpunkte. Weitere Universitäten wollen kommen.

Heilbronn investiert gezielt in Künstliche Intelligenz und positioniert sich als KI-Standort

Das Landesgraduiertenzentrum für Angewandte KI soll nach Angaben der Landesregierung die Expertise der Universitäten Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen in Heilbronn bündeln.

Der Bildungscampus wächst, rückt mit der Erweiterung West sogar bis an den Neckar-Altarm heran. Der Platz ist nötig, auch das Land kommt mit KI-Experten in die Stadt.
Der Bildungscampus wächst, rückt mit der Erweiterung West sogar bis an den Neckar-Altarm heran. Der Platz ist nötig, auch das Land kommt mit KI-Experten in die Stadt.  Foto: Schwarz

Mittlerweile hat nach Angaben eines Sprechers aus dem Wissenschaftsministeriums der wissenschaftliche-strategischen Beirat getagt. „Das Gründungsdirektorium kann voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres berufen werden“, betont er. „Weitere Berufungen werden dann folgen.“

Das Landesgraduiertenzentrum zieht auf den Bildungscampus

Die Dieter-Schwarz-Stiftung, die ebenfalls hinter dem Bildungscampus mit seinen zahlreichen Akteuren steht, finanziert auch die Räume des Landesgraduiertenzentrums. „Die Räume werden Teil des Bildungscampus in Heilbronn sein. Erste Räume stehen bereits zur Verfügung.“ Das Ministerium erwartet, dass die offizielle Eröffnung Ende 2025 oder Anfang 2026 erfolgen wird – spätestens mit Dienstantritt des Gründungsdirektoriums.

Ist das Zentrum vollständig besetzt, das dürfte 2029 der Fall sein, unterstützt das Land es mit jährlich bis zu 30 Millionen Euro zusätzlich. Aktuell sind 1,4 Millionen Euro für das Jahr 2025 und elf Millionen Euro für das Jahr 2026 vorgesehen. Im Vollbetrieb werden nach Landesangaben neben den zehn Professorinnen und Professoren noch 57 Promovierende sowie 19 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden in den unterschiedlichen Disziplinen beschäftigt sein.

Das Geld sei für personelle und sächliche Aufwendungen für den Aufbau und Betrieb des Landesgraduiertenzentrums vorgesehen. Der Sprecher des Wissenschaftsministeriums betont gegenüber stimme.de: „Es ist geplant, die Aufbauphase des Landesgraduiertenzentrums bis Ende 2028 abzuschließen.“




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