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Passanten in Heilbronn gezählt: In Innenstadt so viel Betrieb wie selten im Advent

  
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Die dritte Adventswoche verläuft für die Heilbronner Innenstadt rekordverdächtig, wenn man die Zahl der Passanten zugrunde legt. Die Stimmungslage mancher Händler ist nicht ganz so rosig. 


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Die Heilbronn Marketing Gesellschaft (HMG) als Veranstalterin des Käthchen-Weihnachtsmarkts lässt die Besucherfrequenz auf dem Markt erfassen. Bewegungen werden von Sensoren erfasst. Natürlich wird damit mitunter dieselbe Person mehrmals gezählt, wenn sie hin- und herläuft. Trotzdem gelten die Daten als wichtiger Indikator für die Attraktivität der Innenstadt.

Demnach läuft es besser denn je. „Sollte bis Heiligabend täglich die bislang gezählte durchschnittliche Frequenz der Vorjahre erreicht werden, so kämen wir auf nahezu 1,2 Millionen Bewegungen während des Weihnachtsmarktes“, teilt HMG-Chef Steffen Schoch am Sonntag mit. „Das wäre die bislang höchst gemessene Zahl auf dem Weihnachtsmarkt seit Beginn der Aufzeichnungen.“ Seit dem Jahr 2019 liegen Daten vor. 


City-Besucherzahlen rekordverdächtig, Stimmung im Heilbronner Handel verhalten

Auch die dritte Adventswoche, die am Sonntagabend zu Ende geht, war rekordverdächtig. Bis zum Abend des 14. Dezember werden voraussichtlich rund 270.000 Passanten an den Messstellen vorbeigelaufen sein, das ist die höchste Zahl seit 2019. Allein am Samstag waren es 62.000 – auch das ein Wert, der noch selten erreicht wurde.

Die Rekordjagd deckt sich nicht immer mit den Wahrnehmungen der Händler, von denen sich viele zurückhaltend bis enttäuscht zum bisherigen Weihnachtsgeschäft äußern. Das zeigt ein aktuelles Stimmungsbild der Heilbronner Stimme unter Innenstadt-Händlern.

Manche mutmaßen, dass die massiven Sicherheitsmaßnahmen mit Zufahrtssperren die Innenstadt zerschneiden und Laufkundschaft in manchen Geschäften abhalten




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