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Sperrvermerk

Heilbronn setzt Green-Capital-Pläne um – Finanzierung teils über Sponsoren

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30 Prozent des rund 6,3 Millionen Euro schweren Etats für Feierlichkeiten zum Heilbronner Green-Capital-Jahr 2027 werden vorerst gesperrt. Dieser Anteil soll künftig durch Sponsorengelder finanziert werden.


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Die Hoffnungen der Heilbronner Verwaltungsspitze waren groß, dass der millionenschwere Etat für die Feierlichkeiten zum Green-Capital Jahr 2027 quer über alle Parteien hinweg abgesegnet werden würde. Doch nach der Vorstellung der Projekte in der vegangenen Woche und der sich zunächst abzeichnenden breiten Zustimmung in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag (30. April) lagen am Ende doch drei verschiedene Anträge auf dem Tisch.

Finanzierung der Heilbronner Green-Capital-Feierlichkeiten auch über Sponsoren

Nachdem seit Anfang der Woche die Drähte im Hintergrund heiß gelaufen waren, legte Oberbürgermeister Harry Mergel einen Tag vor der Sitzung einen modifizierten Antrag der Verwaltung vor. Er sieht vor, dass der ursprüngliche Antrag um einen Sperrvermerk ergänzt wird. Dieser bezieht sich auf 30 Prozent der Gelder des rund 6,3 Millionen Euro schweren Etats für die Maßnahmen und Veranstaltungen, die nun über über Sponsoren finanziert werden müssen.


Green-Capital-Projekte in Heilbronn: CDU-Antrag sieht Einsparungen vor

Parallel dazu erarbeitete die CDU einen weiteren Antrag der Einsparungen an neun Projekten in Höhe von etwas mehr als drei Millionen vorsieht. Einsparungen sollte es demnach vor allem beim Licht-Kunst-Festival, den Vegan-Days, im Kommunikationsetat und beim Umbau der Bleichinselbrücke geben.

Vor der Abstimmung im Rat hatte Harry Mergel noch einmal für die Umsetzung der geplanten Projekte geworben. „Wir haben ein ausgewogenes Programm gestrickt, dass sich sehen lasen kann“, betonte der OB. Nach einer mehr als eineinhalbstündigen Diskussion wurde es bei der Abstimmung dennoch knapp. Am Ende wurde der CDU-Antrag bei 16 Ja-Stimmen aus CDU und AfD mit einer Mehrheit von 20 Stimmen abgelehnt. Der modifizierte Antrag der Verwaltung ging dagegen bei sieben Gegenstimmen und einer Enthaltung durch.

„Das gibt uns Rückenwind, jetzt beginnt aber auch die harte Arbeit“, kommentierte Mergel die Entscheidung.     




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