„Katastrophales Parkhaus“ an SLK-Kliniken Heilbronn? Autofahrer üben Kritik
Manche Autofahrer finden, die Parkhäuser der SLK-Kliniken am Gesundbrunnen in Heilbronn sind zu eng – und machen ihrem Unmut im Netz Luft. Die Stadtwerke als Betreiber weisen die Kritik zurück.
Immer mal wieder handeln sich die Parkhäuser an der SLK-Kliniken in Heilbronn schlechte Google-Bewertungen ein. Der Grund: Einige Autofahrer finden, dass die beiden Parkhäuser viel zu eng sind.
Google-Bewertungen kritisieren enge Fahrbahnen und Gegenverkehr im SLK-Parkhaus
„Katastrophales Parkhaus – sehr eng bei Gegenverkehr, was zu Unfällen und Staus führt“, schreibt ein Nutzer. Oder ein anderer: „Das Parkhaus ist immer voll geparkt und beim Hoch- und Herunterfahren ist es viel zu eng mit dem Gegenverkehr in den Kurven!“ Die Gesamtbewertung: 3,4 von 5 möglichen Sternen.
Die beiden neu gebauten Parkhäuser wurden 2019 und 2020 eröffnet, insgesamt gibt es 1220 Parkplätze. Die Stellplätze sind 2,5 Meter breit. Entworfen wurde der Bau vom Bönnigheimer Architektenbüro Queisser.
Seit 2021 hat es in den SLK-Parkhäusern 59 Mal geknallt – nur Sachschäden
Wie oft es in den SLK-Parkhäusern knallt, weiß das Heilbronner Polizeipräsidium. Demnach sind seit 2021 insgesamt 59 Unfälle passiert, die allesamt mit Blechschäden geendet sind. Die wenigsten Unfälle (3) gab es demnach im Jahr 2021, die meisten Unfälle (20) gab es 2023. Dieses Jahr hat es bisher drei Mal geknallt.

Wie Polizeisprecher Frank Belz erklärt, wurden die Unfälle vor allem durch Fehler beim Ein- und Ausparken oder beim Wenden und Rückwärtsfahren verursacht. Die von vielen Google-Nutzern geäußerte Kritik, dass es besonders häufig knallen würde, weil Autos im Bereich der Auffahrten zusammenstoßen, kann Belz nicht bestätigen.
Stadtwerke Heilbronn: Kein erhöhtes Stau- oder Unfallaufkommen
Die Stadtwerke Heilbronn, Betreiber der Parkhäuser, weisen die Kritik zurück. Es seien „keine außergewöhnlichen oder strukturellen Probleme hinsichtlich Staus oder eines erhöhten Unfallaufkommens“ bekannt, erklärt Sprecherin Jasmin Lang. Natürlich gebe es zu Stoßzeiten und bei Schichtwechseln viel Verkehr rund um die Parkanlage. Ein grundsätzliches Stauproblem gebe es jedoch nicht.
Zudem weist Lang darauf hin, dass es bisher immer bei Blechschäden geblieben ist. Es handele sich um „typische Parkhausereignisse wie Rangier- oder Einparkunfälle“, sagt Lang. „Ein überdurchschnittliches oder signifikant erhöhtes Unfallgeschehen ist daraus nicht abzuleiten.“
Die Parkhäuser seien nach den geltenden technischen Regelwerken und Normen gebaut worden. „Die Fahrbahnbreiten, Rampenführungen sowie Sichtbeziehungen entsprechen den einschlägigen Vorgaben für Parkbauten“, erklärt die Sprecherin. Im Mittelpunkt der Planungen hätten Sicherheit und Funktionalität gestanden.
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Kommentare
Hartmut Sturm am 24.02.2026 09:09 Uhr
Die Stellungnahme der Stadtwerke empfinde ich als befremdlich da sie nicht der Realität entspricht. Nicht nur das die Parkhäuser ständig voll sind und man oft in die 10 Ebene fahren muss; Nein: der Gegenverkehr bei den Auf-und Abfahrten sind sehr eng. Kommen sich zwei SUV entgegen geht erst mal gar nichts mehr. Die Sprecherin der Stadtwerke sollte sich selbst ein Bild machen. Zwischen 09:30 und 12:00 Uhr füllen sich die Parkhäuser. Und es wird bei jedem Wechsel auf eine andere Parkebene ein Glücksfall wenn einem niemand entgegenkommt. Autos haben nun mal eine gewissen Breite. Welchen Autotyp man damals bei der Planung wohl zugrunde gelegt hat? Ein normales Auto kann es nicht gewesen sein. Das es nicht zu mehr Blechschäden kommt liegt an den Autofahrern und an ihrer Geduld mit der Situation zu recht zu kommen.
Stefan am 24.02.2026 08:23 Uhr
Das Parkhaus ist nicht zu eng, Eure Kärren sind zu fett.