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„Eine Katastrophe“ – Kirchhausener wartet seit Monaten auf Glasfaser

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Das Leerrohr ist im Gebäude, mehr aber nicht: Ein Mann aus dem Heilbronner Stadtteil Kirchhausen ist sauer, weil der Glasfaser-Anschluss nicht so schnell kommt wie erhofft.


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Heilbronn und die Region wollen ins schnelle Internet kommen. Viele setzen auf einen Glasfaseranschluss, für den in weiten Teilen die Deutsche Giganetz verantwortlich ist. Nur: Ein Mann aus Heilbronn-Kirchhausen wartet nach eigenen Angaben seit Monaten vergeblich auf einen Anschluss. Die Stadtverwaltung Heilbronn will den Ausbau durch die Giganetz nicht kommentieren, das Unternehmen selbst kann den konkreten Fall nicht bewerten – der Mann möchte nicht, dass sein Name in der Öffentlichkeit genannt wird.

Aus Sicht von Giganetz sieht es beim Ausbau in Kirchhausen recht gut aus. Im Internet heißt es dazu: „In Kirchhausen schreitet der Ausbau voran.“ Der Tiefbau in Straßen und Gehwegen sei bereits zu 85 Prozent abgeschlossen, was die Grundlage für die Versorgung des Gebietes schaffe. „Zudem sind 94 Prozent der Hausanschlüsse schon an das neue Netz angebunden.“ 36 Prozent der Kundinnen und Kunden würden ihren Anschluss nutzen. „Die noch notwendigen Aktivierungen erfolgen schrittweise und werden kontinuierlich vorangetrieben, um alle Haushalte an das Glasfasernetz anzuschließen.“

Glasfaser-Ausbau in Heilbronn-Kirchhausen: So sieht es in der Wormser Straße aus

Laut dem Bewohner in der Wormser Straße sieht es bei ihm noch ganz anders aus, obwohl die Verträge mit Giganetz unterschrieben seien. Es sah zu Beginn noch positiv aus. Vor gut eineinhalb Jahren sei ein Leerrohr von der Grundstücksgrenze ins Haus verlegt worden, erzählt er stimme.de. Dabei sei es aber dann geblieben, schildert der Mann die Situation. Weder kamen die eigentlichen Kabel zu ihm, noch seien vor seinem Haus die wichtigen Glasfaserkabel verlegt. Bei Nachbarn sei es genauso. Das wundert ihn, denn in anderen Teilen derselben Straße seien alle Kabel bereits verlegt worden.

Der Kirchhausener wendet sich mittlerweile wöchentlich an Giganetz, erzählt er. Es tue sich nichts. „Es ist eine Katastrophe.“ Mittlerweile ist sein Frust so groß, dass er überlegt, einen Anwalt einzuschalten. Der solle prüfen, was man tun könne.




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