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Drei Heilbronner auf Tourismusmesse ausgezeichnet: Wie die Stadt erlebar wird

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Tourismushelden Miriam Dausus, Samuel Pilz und Martin Heinrich zeigen, wie vielfältig Gastfreundschaft in der Region sein kann.


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Heilbronn hat drei neue Helden – Tourismushelden, um genau zu sein. Auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart wurden im Januar Menschen aus ganz Baden-Württemberg ausgezeichnet, die mit Leidenschaft und Ideenreichtum den Tourismus in ihrer Region stärken. Unter ihnen: Miriam Dausus, Samuel Pilz und Martin Heinrich aus Heilbronn. Die Heilbronner Stimme hat sich mit zwei von ihnen getroffen und gefragt, was sie antreibt.

Samuel Pilz (links) und Miriam Dausus (rechts) mit Steffen Schoch,  Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GmbH auf der Tourismusmesse CMT.
Samuel Pilz (links) und Miriam Dausus (rechts) mit Steffen Schoch, Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GmbH auf der Tourismusmesse CMT.  Foto: Heilbronn Marketing

Leidenschaft für Wein und Begegnungen – Tourismusheldin Miriam Dausus

Miriam Dausus macht Heilbronn wortwörtlich erlebbar. Die gelernte Hotelfachfrau führt seit 2022 Besucher als Stadt- und Weinerlebnisführerin durch ihre Heimat – auf Deutsch und Englisch, mit viel Gespür für Genuss und Geschichten. „Wein war schon immer um mich herum“, erzählt sie. Nach ihrer Ausbildung und Stationen im In- und Ausland, unter anderem in einem Skigebiet in Kanada, hat sie gelernt, auf Menschen zuzugehen – auch auf internationales Publikum.

„Die Tourismus-Nachfrage in Heilbronn wird größer, und Englisch wird immer wichtiger“, sagt sie. „Das Publikum wird jünger, neugieriger, offener.“ Ihre Ausbildung zur Weinerlebnisführerin hat sie 2023 abgeschlossen, mittlerweile arbeitet sie im Rappenhof in Weinsberg und kombiniert dort ihre Leidenschaft für Wein mit ihrem Sinn für Gastfreundschaft. Bei ihren Führungen zeigt sie den Gästen den Lebenszyklus der Rebe – von der Traube bis zum Wein – und erzählt dabei von der Landschaft, der Arbeit im Weinberg und der Kultur, die den Wein zum Erlebnis macht.

„Heilbronn hat so viel zu bieten“, sagt sie. „Aber Stadt und Land sollten noch enger zusammenarbeiten, um den Tourismus gemeinsam zu stärken.“ Für ihren Einsatz wurde sie von der Heilbronn Marketing GmbH (HMG) vorgeschlagen – und bei der CMT erstmals selbst nominiert. Die Auszeichnung empfindet sie als Anerkennung: „Das war ein langer Weg“, sagt sie. „Und es ist schön, zu erleben, dass er gesehen wird.“

Vom Turmfrühstück zum Tourismushelden – Samuel Pilz sorgt für französischen Flair in Heilbronn

Samuel Pilz steht für eine neue Generation von Gastgebern – kreativ, digital vernetzt und fest in der Region verwurzelt. Der 25-Jährige führt das Café Mon Ame in der Hafenmarktpassage. Dass er einmal Gastronom werden würde, war eher eine spontane Idee:  „Zunächst habe ich aus Spaß darüber nachgedacht, das Café zu übernehmen – und heute führe ich den Laden seit zwei Jahren.“

Das kleine Café ist längst zu einem beliebten Treffpunkt geworden. „Es ist wie ein Wohnzimmer“, sagt Pilz, „nur mit besserem Kaffee.“ Besonders am Wochenende ist der Andrang groß: „Samstags und sonntags kommen um die hundert Menschen vorbei, die leider keinen Platz mehr finden.“

Neben dem alltäglichen Betrieb entwickelt Pilz regelmäßig neue Erlebnisformate: „Genuss mit Aussicht“ – ein Frühstück im Hafenmarktturm – ist ein Beispiel dafür, wie er die Stadt mit neuen Ideen belebt. Social Media spielt für ihn dabei eine große Rolle: „Wenn man Menschen erreichen will, muss man dort präsent sein, wo sie sind.“

Dass sein Engagement auf der CMT gewürdigt wurde, hat ihn bewegt. „Es ist selten, dass man als Selbstständiger mal ein ‚Danke‘ hört“, sagt er. „Auf der Messe zu sein und diese Wertschätzung zu spüren, war etwas ganz Besonderes.“

Martin Heinrich (zweiter von links) und die anderen leitenden Mitglieder des Bürgervereins Wir für Heilbronn.
Martin Heinrich (zweiter von links) und die anderen leitenden Mitglieder des Bürgervereins Wir für Heilbronn.  Foto: Steffen Schoch

Weitblick über den Weinberg hinaus – Martin Heinrich treibt den Weintourismus voran

Martin Heinrich ist der Dritte im Bunde – ein Wengerter, der für nachhaltigen Weinbau und gelebtes Engagement steht, wie es in der Würdigung heißt.




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