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Warnung vor Glätte: Deutlich erhöhtes Patientenaufkommen in SLK-Kliniken

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Am Montagmorgen startet die Region Heilbronn mit weißen und glatten Straßen in die Woche. Die Polizei verzeichnet wetter- und glättebedingte Unfälle. Und auch die Notaufnahmen der SLK-Kliniken sind gefordert.


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Schneeflocken, weiße Wege und Glätte – in der Region Heilbronn startet die Woche winterlich. Für Baden-Württemberg warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den heutigen Montag vor gefährlichem Glatteis auf den Straßen. Gefrierender Regen und Glatteis können am Morgen und im Laufe des Tages zu Unfällen und massiven Verkehrsbehinderungen führen.

Am frühen Nachmittag, als die Temperaturen vielerorts bereits wieder über den Gefrierpunkt geklettert und zahlreiche Straßen wieder schneefrei sind, zieht die Polizei Heilbronn ein erstes Fazit zu den bisherigen Glätteunfällen. "Mittlerweile hat sich die Situation rund um wetterbedingte Unfälle weitgehend beruhigt", erklärt Polizeisprecher Manuel Unser. Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn, zu dem auch der Main-Tauber-Kreis, der Hohenlohekreis und der Neckar-Odenwald-Kreis gehören, sei es bis zur Mittagszeit zu rund 20 glättebedingten Unfällen gekommen.

Glätte auf den Straßen: Keine schweren Unfälle im Raum Heilbronn

Schwere Unfälle seien laut Unser nicht darunter. "Es blieb bei Blechschaden und leichten Verletzungen." Ein vergleichsweise schwerer Unfall zwischen Neuenstadt und Neckarsulm-Dahenfeld auf der L1095  mit einer schwer verletzten Person, bei dem ein Pkw in den Gegenverkehr geriet und mit einem Lastwagen zusammenstieß, ist nicht eindeutig auf die Straßenverhältnisse zurückzuführen.

Augenzeugen berichten, dass die Räum- und Streudienste im Hohenlohekreis offenbar gut vorbereitet und Kreis- sowie Landesstraßen gut befahrbar gewesen seien.

Zunächst wenige Glatteis-Unfälle im Raum Heilbronn am Montagmorgen

Im Raum Heilbronn gestaltet sich die Unfallsituation zum Start in den Montag zunächst noch einigermaßen ruhig. In den ersten Morgenstunden (Stand: 8.30 Uhr) verzeichnete die Polizei Heilbronn in ihrem Zuständigkeitsbereich vorerst nur wenige witterungsbedingte Verkehrsunfälle: In Schwaigern-Niederhofen ist ein Fahrzeug aufgrund der glatten Strecke von der Fahrbahn abgekommen. Und in der Knorrstraße in Heilbronn hat sich ein Auffahrunfall ereignet.

Mehrere leichte Glätte-Unfälle auf der A81 im Raum Heilbronn

Gegen 8.30 Uhr scheint die Unfallhäufigkeit zuzunehmen. Auf der A81 ist es am Montagmorgen zu zwei glatteisbedingten Unfällen gekommen: Auf Höhe Eberstadt ist in Fahrtrichtung Würzburg ein Pkw in die Leitplanke gekracht. Und zwischen Heilbronn und Untergruppenbach auf Höhe Weinsberg ist ebenfalls ein Auto mit der Leitplanke kollidiert. Der Fahrer ist leicht verletzt. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommt es in diesem Zusammenhang aktuell nicht.


Um 8.40 Uhr informierte die Polizei zudem über einen glättebedingten Unfall bei Tauberbischofsheim. Autofahrer werden im Bereich der K2814 gebeten, "besonders vorsichtig und aufmerksam zu fahren". In Obergruppenbach schrillten am Montagmorgen die Sirenen – wie sich herausstellte, war eine Autofahrerin glättebedingt zwischen Untergruppenbach und Wüstenhausen von der Straße abgekommen. 

Glätte-Unfälle und Wetter-Warnungen am Montagmorgen im Raum Heilbronn

Dennoch rät die Polizei Heilbronn aufgrund des Wetters zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr. Für die Stadt und den Landkreis Heilbronn sowie den Hohenlohekreis hat der DWD die zweithöchste Warnstufe vor Glatteis ausgegeben. Es bestehe hohe Glättegefahr. Der DWD empfiehlt, Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Seitens des ADAC heißt es, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten möglichst zu verzichten.

Überregional hat das winterliche Wetter auch Auswirkungen auf die Verkehrssituationen bei Flügen und der Bahn. Am Flughafen in Frankfurt am Main sind Flüge zum Beispiel ausgefallen. Zudem reduzieren Züge die Höchstgeschwindigkeiten, sodass im Laufe des Tages mit zahlreichen Verspätungen zu rechnen ist. 

SLK-Kliniken mit wetterbedingt höherem Patientenaufkommen

An den zentralen Notaufnahmen der SLK-Kliniken Gesundbrunnen und Plattenwald erwartete man am Morgen für die nächsten Stunden deutlich mehr Patienten. Und das bestätigte sich im Laufe des Tages, wie Mathias Burkhardt, Pressesprecher der Heilbronner SLK-Kliniken, erklärt: "Für unsere beiden Notaufnahmen im Klinikum am Gesundbrunnen und im Klinikum am Plattenwald können wir bis zum Nachmittag von einem erhöhten bis deutlich erhöhten Patientenaufkommen sprechen." Dieses steht vor allem in Verbindung mit der Witterung.

Vor allem kamen Patienten in die SLK-Kliniken, die nach einem Unfall Unterschenkel- und Oberarmfrakturen, Sprunggelenksverletzungen oder auch Speichenbrüche davongetragen hatten. Trotz des erhöhten Patientenaufkommens sei die Zahl der Behandelten laut Burkhardt jedoch nicht mit den Patientenzahlen vom 15. Januar des vergangenen Jahres zu vergleichen, als Blitzeis in der Region Heilbronn für zahlreiche Unfälle gesorgt hatte.

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