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Glatteis-Warnung in Deutschland: Auswirkungen auf Flug- und Bahnverkehr

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Vor Glatteis wird in großen Teilen Deutschlands gewarnt – auch Baden-Württemberg ist betroffen. Das Wetter wirkt sich auch auf den Frankfurter Flughafen und die Deutsche Bahn aus.

Von red/dpa

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In großen Teilen Deutschlands warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Glatteis. Allein im Nordosten Deutschlands – von Hamburg, Schwerin über Magdeburg, Berlin bis nach Dresden – besteht keine Glatteis-Warnung. Dafür kann es hier zu starkem Frost kommen.

Gefrierender Regen droht: Glatteis-Gefahr auch in Baden-Württemberg

Bis zum späten Nachmittag kann es laut in Baden-Württemberg zu gefrierendem Regen kommen. Im Raum Heilbronn und dem Hohenlohekreis besteht die Warnung am Montag, 12. Januar, bis 16 Uhr – und das, obwohl die Temperaturen im Laufe des Tages deutlich in den Plusbereich rutschen. Höchstwerte reichen von zwei Grad an der Tauber bis knapp zehn Grad bei Freiburg.

In der Nacht hatte es zwar nach Angaben der Polizeistationen zunächst keine größeren Probleme gegeben. Auch die Heilbronner Polizei erklärt kurz nach 6 Uhr, dass es bislang keine Unfälle oder Vorkommnisse gegeben habe.

Warnung vor Glatteis: Flüge am Frankfurter Flughafen gestrichen

Das winterliche Wetter wirkt sich auch auf den Flugverkehr aus. Am Flughafen Frankfurt wurden von 1052 Flügen 98 gestrichen. Betroffen seien nicht nur Starts, sondern auch Landungen. Die Passagiere würden dringend gebeten, rechtzeitig vor ihrer Reise ihren Flugstatus zu prüfen.

Verspätungen im Zugverkehr drohen: Deutsche Bahn reduziert Höchstgeschwindigkeit

Auch die Deutsche Bahn rechnet angesichts der angekündigten Glatteis-Lage am Montag mit Einschränkungen im Betrieb und mit Verspätungen. Man habe „vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert“, hieß es auf der Website der Bahn. 

Betroffen seien zunächst die Abschnitte zwischen Hannover und Frankfurt, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. Dadurch könne es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen. Alle ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt würden zudem nicht in Braunschweig und Hildesheim halten, erklärte die Bahn. Im Norden seien auch Ausfälle im Regionalverkehr möglich. Störungen seien bislang jedoch nicht bekannt.

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