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17. bis 19. April

Wein am See: Was bei dem dreitägigen Winzerfest am Breitenauer See geboten ist

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Von 17. bis 19. April geht das Winzerfest am Breitenauer See in die mittlerweile sechste Auflage. 16 regionale Weinerzeuger und sechs Gastronomen sind bei „Wein am See“ dabei. 


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Der Blick auf den Breitenauer See, ein guter Tropfen aus dem vielfältigen Sortiment der örtlichen Weinerzeuger und dazu Speisen in angenehmer Gesellschaft – darauf setzt das dreitägige Fest „Wein am See“. 2019 ins Leben gerufen, erfreut sich das Event längst weit über die Regionsgrenzen hinaus großer Beliebtheit.

Vom 17. bis 19. April geht es in die mittlerweile sechste Auflage – mit 16 regionalen Winzern und sechs Gastronomen. „,Wein am See’, aber auch die Seeweihnacht sind Aushängeschilder für den Naherholungszweckverband“, sagt Obersulms Bürgermeister Björn Steinbach.

„Wein am See“-Veranstalter rechnen mit bis zu 12.000 Besuchern an drei Tagen 

Trotz einer coronabedingten Pause habe sich das regionale Winzerfest seit seinen Anfängen sehr gut entwickelt und sei zu einem „absoluten Tourismusmagneten“ geworden, sagt Dirk Mosthaf. Der Geschäftsführer des Naherholungszweckverbands Breitenauer See und des Tourismus im Weinsberger Tal ist zugleich Vize-Vorsitzender des veranstaltenden Vereins „Wein am See“. Sowohl der Campingplatz am Breitenauer See als auch die umliegenden Unterkünfte seien zu dieser Zeit ausgebucht. Für „Wein am See“ gebe es inzwischen Stammgäste und eingefleischte Fans weit über die Region hinaus. „Wir haben auch Gäste aus der Schweiz“, so Mosthaf, der beim Anblick der Location am Breitenauer See ins Schwärmen gerät.

Obersulms Bürgermeister Björn Steinbach (links) und Dirk Mosthaf vom Verein "Wein am See" werben für die gleichnamige Veranstaltung.
Obersulms Bürgermeister Björn Steinbach (links) und Dirk Mosthaf vom Verein "Wein am See" werben für die gleichnamige Veranstaltung.  Foto: Christiana Kunz

Das Konzept, den Weinbau an einem der schönsten Flecken im Weinsberger Tal zu präsentieren, sei „komplett aufgegangen“, sagt Mosthaf. Von Jahr zu Jahr stiegen die Besucherzahlen. Einen kleinen Einbruch habe es 2024 zwar wegen Dauerregens gegeben, doch daraus habe man das Beste gemacht: „Wir hatten Woodstock-Verhältnisse“, sagt er lachend. In diesem Jahr rechne man wieder mit 10.000 bis 12.000 Besuchern an drei Tagen. Die Vorverkaufszahlen stiegen stetig; für den Samstag, erfahrungsgemäß der besucherstärkste Tag, seien bislang 2000 Tickets verkauft worden. Insgesamt werden maximal 5000 Tickets angeboten – auch aus Umweltschutzgründen. Auch die Fahrten mit dem Löwenexpress sind bis auf wenige Restplätze vergriffen. Ebenso nimmt die Nachfrage nach den Weinwalks, die seit 2025 angeboten werden, zu.

Reichhaltiges Angebot an Weinen und Speisen bei „Wein am See“

Neben guter Verköstigung – das Speisenangebot reicht von Maultaschen über Pommes und Flammlachs bis hin zu Burgern, auch in vegetarischer Variante – sowie einem breiten Angebot der örtlichen Weinbaubetriebe in Hütten, Pagodenzelten und Foodtrucks kommt „Wein am See“ ohne Musik aus. Der Ablauf mit Veranstaltern und Beschickern sei längst eingespielt, sagt Mosthaf. Von Dienstag bis Donnerstag wird aufgebaut; die gesamte Logistik – von Strom- und Wasseranschlüssen bis hin zum Einsatz von Security – werde zwar immer aufwendiger, lohne sich am Ende jedoch.

Während der Trend dahin geht, eigene Weingläser mitzubringen, geht der Verkauf vor Ort zurück. Dank eines Sammeldienstes für leere Flaschen habe es bislang auch keine Probleme mit Scherben gegeben, betont Mosthaf. Die Einführung eines Mehrwegpfandsystems würde den Aufwand jedoch übersteigen.

Tickets kosten für Erwachsene ab 16 Jahren 4,50 Euro; darin inbegriffen ist auch die Nutzung der eigens eingerichteten Shuttlebusse, die zwischen den umliegenden Bahnhöfen pendeln. Wer mit dem Auto anreist, zahlt eine Tagespauschale von drei Euro für einen Parkplatz.

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