Altdeutscher Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen eröffnet – "Hoffnung auf Frieden"
Der Bad Wimpfener Weihnachtsmarkt hat an drei Adventswochenenden geöffnet. Ein Shuttle vom Parkplatz im Tal zur Altstadt ist eingerichtet. Welche Highlights auf die Besucher warten.
Der Altdeutsche Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen, einer der traditionsreichsten weit und breit, lädt zum Schlendern und Genießen ein. Nach der Eröffnung am Freitagabend herrscht bis Sonntag und an den beiden darauf folgenden Adventswochenenden Hochbetrieb im Stadtkern.
Wer sich Bad Wimpfens Altstadt nähert, kann schon von Weitem weihnachtliche Klänge hören, der Duft von Punsch und Glühwein lockt in die fast märchenhaft erscheinende Ortsmitte. Neuerdings darf Bad Wimpfens Bürgermeister Andreas Zaffran ohne Übertreibung einen Superlativ benutzen, wenn er Gäste begrüßt: „Herzlich Willkommen in der schönsten Altstadt Deutschlands mit einem der schönsten Weihnachtsmärkte im Ländle“, rief das Stadtoberhaupt Freitagabend vom Balkon seines Amtssitzes.

So würdevoll ist der Altdeutsche Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen gestartet
„In dieser besinnlichen Zeit möchten wir innehalten und uns auf das Wesentliche besinnen: Die Gemeinschaft, die Nächstenliebe und die Hoffnung auf Frieden“, so der Bürgermeister. Zaffran lobte den Handels- und Gewerbeverein, der die Veranstaltung maßgeblich organisiert. Unter dem Balkon hatte sich das Marktvolk bereits üppig eingefunden. Die Altstadtgassen waren eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung proppevoll. Stadthauptmann Peter Reinmuth verlas das historische Marktrecht.
Seitens der Politik waren unter anderem die Landtagsabgeordneten Armin Waldbüßer (Grüne), Isabell Huber (CDU), Carola Wolle (AfD) sowie der ehemalige Bürgermeister Claus Brechter bei der Einweihung anwesend. Das Christkind (Kim Obermüller) las ein besinnliches Gedicht vor. Nach den Begrüßungsworten setzte sich die Stadtkapelle von der evangelischen Stadtkirche aus in Bewegung.
Das ist die historische Wurzel einer der ältesten Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland
Mit dem Marktprivileg aus dem Jahr 1587 verfügt Bad Wimpfen über einen der ältesten Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland, um einen weiteren Superlativ zu bemühen. Das Angebot ist entsprechend traditionell, es gibt aber auch Neuerungen. An mehr als 100 Ständen gibt es vorwiegend Handwerkswaren und Kunsthandwerk, dazu klassische Weihnachtsmarkt-Leckereien. Im Wormser Hof können Gäste feine Speisen genießen. Außerdem gibt es eine Krippenausstellung sowie viele Angebote der örtlichen Vereine und Institutionen.
Zusätzlich zu den kostenlos verteilten Bäumchen sorgen neue Giebel-Beleuchtungen in der Unteren Hauptstraße für stimmungsvolle Ausleuchtung. Die Apothekergasse und die Salzgasse bekamen ein in altdeutscher Schrift ausgeführtes Licht-Banner.
Was das Geheimnis des Bad Wimpfener Weihnachtsmarktes ist
Bereits in der Vorbereitungsphase, die im Januar begann, hatten die Marktmacher um Jasmin Scheuring vom Handels- und Gewerbeverein Wert auf Qualität gelegt. Man achte auch auf die Auswahl der handgefertigten Waren, so die Vereinsvorsitzende. Qualität gilt auch beim Speisenangebot.
Handwerk, Kunst und Kunsthandwerk sind mit Holzarbeiten, veganen Kosmetikprodukten, Arbeiten aus der Lederwerkstatt und handgefertigten Seifen mit von der Partie. Die Vereine sind mit im Boot, beispielsweise bei dem Choralblasen vom Rathausbalkon und bei Adventskonzerten.
Mitmachen auf Meine Stimme
Wer hat aktuelle oder alte Weihnachtsmarkttassen? Auf dem Bürgerportal sind Fotos davon gesucht. Mitmachen unter www.meine.stimme.de/tassen
Deshalb lohnt sich ein Besuch des Weihnachtsmarktes in Bad Wimpfen besonders für Familien
Auch für die Kinder ist mit Crêpes und duftenden Bratäpfeln gesorgt. Das historische Karussell, Weihnachtsgeschichten mit dem Nikolaus und die Krippenausstellung im Alten Spital bieten der ganzen Familie ein besonderes Erlebnis. Dazu gibt es eine Reihe von Themenführungen.
Das Erlebnis Weihnachtsmarkt wird abgerundet durch ein liebevoll gestaltetes Rahmenprogramm für Groß und Klein: Weihnachtsgeschichten mit dem Nikolaus gibt es jeden Samstag und Sonntag, jeweils um 15 Uhr und 17 Uhr im Rathausfoyer zu hören und auch auf den Gassen ist er anzutreffen.
Kommentare öffnen


Stimme.de
Kommentare