Acht Gondeln für gute Laune: Das bietet die neue Tripsdrill-Attraktion „Luftikus“
Seit dem Pre-Opening 2026 ist im Erlebnispark Tripsdrill die neue Attraktion „Luftikus“ auch für Besucher zugänglich. Wie kommt das neue Fahrgeschäft an und für wen eignet es sich?
Nicole Vigneri und ihr Sohn Emilio sind begeistert. Gerade haben sie ihre erste Fahrt in der neuen Tripsdrill-Attraktion „Luftikus“ hinter sich. „Das war schön“, sagt der Vierjährige. Und seine Mutter ergänzt: „Ja, das hat Spaß gemacht.“ Seit diesem Samstag, 21. März, pünktlich zum Pre-Opening des Erlebnisparks in Cleebronn, können die Besucher im „Luftikus“ ihre Runden drehen. „Bis gestern am späten Abend hat unser Team am Fahrgeschäft gewerkelt“, berichtet Tripsdrill-Geschäftsführer Helmut Fischer.
Der „Luftikus“ besteht aus acht Zeppelin-Gondeln, die sich in ovaler Flugbahn einige Zentimeter über dem Boden bewegen. Immer, wenn es in die Kurve geht, zieht das Tempo ein wenig an und die Gondeln heben sich noch etwas weiter vom Untergrund ab. Je nach Besetzung finden in den einzelnen Gondeln zwei Kinder oder ein Kind gemeinsam mit einem Erwachsenen Platz. Über allem thront die Kulisse eines historischen Luftschiffs.
Neue Attraktion „Luftikus“ in Tripsdrill: Wer darf mitfahren?
Mitfahren dürfen Kinder ab drei Jahren mit einer Mindestkörpergröße von 90 Zentimetern. Bis zum Alter von sechs Jahren und einer Körpergröße von 1,10 Metern muss auch ein Erwachsener mitfahren. „Der ’Luftikus’ ist eine Familien-Attraktion, die wir in dieser Form noch nicht haben“, erklärt Britta Dirrler vom Tripsdrill-Presseteam. Thematisch ist der „Luftikus“ Teil der Welt des fiktiven Tüftlers Karle Kolbenfresser. Diese etwas mysteriöse Figur steht auch als Entwickler hinter der Karacho-Achterbahn.
Deshalb befindet sich der „Luftikus“ auch nahe des beliebten Looping-Fahrgeschäfts. Britta Dirrler: „In diesem Bereich gab es bisher vor allem actionreiche Fahrgeschäfte, wie auch unsere Mammut-Holzachterbahn. Mit der neuen Familienattraktion bilden wir auch in diesem Gebiet die Vielfalt unseres Erlebnisparks ab.“
„Luftikus“: Ein Fahrgeschäft für junge Tripsdrill-Besucher
Diese Idee bleibt auch den Tripsdrill-Besuchern am ersten Öffnungstag des Jahres 2026 nicht verborgen: „Ich finde es vor allem gut, dass es in dem Bereich der großen Achterbahnen nun auch ein Fahrgeschäft für die kleineren Kinder gibt“, sagt Carolin Kleibs aus Cleebronn. Jonas Moog gehört ebenfalls zu einem der ersten Besucher, die den „Luftikus“ gefahren sind. „An der Fahrt fand ich alles gut, nur der Zug in den Kurven war schon kräftig, fast ein wenig übertrieben“, sagt der Junge aus Cleebronn.
„Der ’Luftikus’ ist sehr cool, aber er ist eher eine Attraktion für kleinere Kinder“, sagt die elfjährige Lena Schiebel aus Rottenburg nach der Runde im neuen Fahrgeschäft. Und für ihren Vater Jörg Schiebel sind die Zeppelin-Gondeln eine gute Ergänzung zu den weiteren gut 100 Tripsdrill-Attraktionen.
Tripsdrill-Team legt Wert auf Detail-Gestaltung
Laut Helmut Fischer befindet sich der Park in stetiger Weiterentwicklung: „Wir leben von unseren Wiederholungsbesuchern“, sagt der Tripsdrill-Geschäftsführer. Und denen möchte er auch stetig etwas Neues bieten. Für Fischer ist es wichtig, dass sich jede neue Attraktion gut ins idyllisch geprägte Gesamtbild des Parks einfügt. Das wird auch spätestens beim zweiten Blick auf den „Luftikus“ klar, der allerlei Details zu bieten hat.
Beispielsweise haben die einzelnen Zeppelin-Gondeln nicht nur Propeller installiert, sondern sind auch optisch mit Flicken versehen. Das unterstreicht einmal mehr die sympathisch-rustikale Ausrichtung der Tripsdrill-Attraktionen. Helmut Fischer: „Auf dem Dach des Häuschens unseres Aufsichtspersonals sieht man eine auf rostig gemachte Satellitenschüssel. Das ist ein weiterer Verweis auf unseren Tüftler Karle Kolbenfresser.“ Genau hinzuschauen lohnt sich also auch bei dieser Attraktion.
Im Erlebnispark Tripsdrill sind weitere Attraktionen in Planung
Weitere Fahrgeschäfte, die möglicherweise auch wieder größer und actionreicher als der „Luftikus“ ausfallen, seien laut Helmut Fischer bereits in Planung. Wie diese genau gestaltet sein werden, möchte der Geschäftsführer allerdings noch nicht verraten. Klar ist aber: Beim teuersten Einzelprojekt der Tripsdrill-Geschichte entstehen derzeit neben dem Wildparadies eine Wellness-Anlage und eine Erlebnis-Gastronomie auf dem Parkgelände.
Nach dem Pre-Opening am Wochenende des 21. und 22. März hat der Erlebnispark Tripsdrill ab dem darauffolgenden Samstag, 28. März, wieder durchgängig geöffnet. Saisonende und letzter Öffnungstag im Jahr 2026 ist Sonntag, 1. November.
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