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Freizeitpark in Cleebronn
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Einblicke in Tripsdrill-Baustelle – Wellness und Gastronomie am Wildparadies

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Es ist das teuerste Einzelprojekt in der Geschichte des Erlebnisparks Tripsdrill: Neben dem Wildparadies entstehen eine Wellness-Anlage und eine Erlebnis-Gastronomie. Die Bauarbeiten gehen voran. 


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Mit dröhnendem Motor kommt der rote Traktor angefahren. Noch rollen seine Räder über die schlammige Erde der Baustelle, bald wird das Retro-Gerät aus dem Jahr 1960 in Gänze von der Decke des Restaurants hängen, das aktuell hier gebaut wird. Von dort oben soll der Motor immer wieder anspringen – natürlich nur als akustischer Spezialeffekt. „Einer von vielen Überraschungsmomenten“, erklärt Pressesprecherin Britta Dirrler.

Für insgesamt rund zehn Millionen Euro setzt die Betreiberfamilie Fischer neben dem Wildparadies Tripsdrill das nach eigener Aussage bislang größte Bauprojekt in der Geschichte des Cleebronner Erlebnisparks um. Auf circa 12.000 Quadratmetern entstehen eine Erlebnisgastronomie, Tagungsräume sowie ein Wellnessbereich für Übernachtungsgäste der Baumhäuser und Schäferwagen. 

Fortschritte auf Tripsdrill-Baustelle in Cleebronn: „In den Endzügen“

Fast ein Jahr nach dem Spatenstich im April 2025 hat das Team des Freizeitparks Pressevertreter auf die Baustelle eingeladen, um über den Fortschritt des Großprojekts zu informieren. Mit dabei sind auch der scheidende Bürgermeister Thomas Vogl und sein Nachfolger Timo Wenzel, der im April in sein Amt eingesetzt wird.


Mittlerweile ist auf dem Areal gut erkennbar, was hier entsteht. Der Rohbau ist vollständig abgeschlossen, aktuell laufen die Elektro- und Sanitärarbeiten. Betonwände ragen in die Höhe, und auch ein Großteil der Schwimmbadtechnik ist bereits installiert. „Auch die Erlebnis-Gastronomie liegt in den Endzügen“, berichtet Bauleiterin Melissa Yulafci von der Firma List Bau aus Stuttgart.

Das architektonische Leitbild orientiere sich an einem schwäbischen Bauernhof – getreu dem Motto „Schwaben anno 1880“. So wurden für das Dach historische Biberschwanzziegel aus Abbruchhäusern verwendet, erkennbar an den „unregelmäßigen Dachlandschaften“ und unterschiedlichen Farbnuancen, erklärt Yulafci. Nach Angabe des Parks habe man im Sinne der Nachhaltigkeit bewusst auf Wiederverwendung statt Neuproduktion gesetzt. In Summe seien mehr als 100.000 Ziegel für alle Dächer nötig.

Bauarbeiten im Zeitplan: Tripsdrill plant Eröffnung im Frühjahr 2027

Auch sonst wird natürliches Material verwendet, zum Beispiel gehobeltes oder gebürstetes Holz, erklärt Bauleiter Alaaddin Dagli. Die Innenverkleidung des Empfangsgebäudes wird ebenfalls aus Holz gefertigt. Die Rezeption ist durch einen unterirdischen Tunnel mit der Erlebnisgastronomie verbunden. Im Untergeschoss befinden sich drei Pools – Planschbecken sowie Innen- und Außenbecken –  und die Saunalandschaft mit finnischer Sauna, Textilsauna und Dampfbad. 

Dimensionen des Tripsdrill-Großprojekts

Auch zahlenmäßig ist der Wellnessbereich mit Gastronomie ein Großprojekt. Das Gelände, auf dem das Bauprojekt entsteht, ist rund 12.000 Quadratmeter groß. Die Nutzfläche liegt bei rund 5500 Quadratmetern. Insgesamt seien 2600 Kubikmeter Beton benötigt worden – „mit dieser Menge könnte man etwa 20 Einfamilienhäuser bauen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Erlebnisparks Tripsdrill. Weiterhin würden 400 Tonnen Stahl benötigt, das entspreche zehn voll beladenen 40-Tonnen-Lastwagen. 

Noch hängen Baupläne an den Wänden und Kabel von der Decke, aber allmählich nimmt die Vision deutlich Gestalt an. „Wir freuen uns, dass es so gut läuft“, sagt Geschäftsführer Stefan Seipel. Die Arbeiten lägen im Zeitplan. Im Frühjahr 2027 sollen die Einrichtungen eröffnet werden. Bis es so weit ist, können Besucher weiterhin durch Gucklöcher im Bauzaun den Fortschritt verfolgen.

Tripsdrill startet am Samstag und Sonntag, 21. und 22. März, in die Saison. Ab dem 28. März ist der Erlebnispark wieder täglich geöffnet. Bereits ab dem Pre-Opening-Wochenende geht auch eine neue Attraktion an den Start. Der „Luftikus“ ist ein Fahrgeschäft, das an einen historischen Zeppelin angelehnt ist.  

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