Vollsperrung am Wildparadies Tripsdrill: Ende der Bauarbeiten in Sicht
Seit mehreren Monaten ist kein Durchkommen auf der K1632/2069 am Wildparadies Tripsdrill zwischen Cleebronn und Freudental. Nun ist das Ende der Bauarbeiten in Sicht – zumindest vorerst.
Bereits seit fünf Monaten ist die Durchfahrt der Kreisstraße 2069 am Wildparadies Tripsdrill zwischen Cleebronn und Freudental voll gesperrt. Autofahrer müssen auf die Umleitung durch Bönnigheim ausweichen. Der Grund sind umfangreiche Sanierungen an der Straße und der Bau von insgesamt 15 Amphibientunneln – eine teure Angelegenheit, die das Landratsamt Heilbronn rund zwei Millionen Euro kostet.
Nun können Pendler aber bald aufatmen, denn das Ende ist in Sicht: Am 30. April sollen die Bauarbeiten beendet sein.
Baustelle am Wildparadies Tripsdrill zwischen Cleebronn und Freudental liegt im Zeitplan
Damit liegt die Baustelle im Zeitplan, nachdem Anfang November die Arbeiten gestartet sind. Die Amphibienleitungen seien weitgehend fertiggestellt, berichtet Michael Brand, Pressesprecher des Landratsamts, gegenüber der Heilbronner Stimme. Mit diesen Tunneln kommen Kröten und andere Kleintiere sicher unter der Fahrbahn hindurch auf die andere Seite. So entfällt künftig die alljährliche Vollsperrung für die Krötenwanderung.

In dieser Woche starten die Vorbereitungen für den Asphalt, der dann in der Woche nach Ostern eingebaut wird, erklärt Brand weiter. Anschließend folgen noch Restarbeiten am Straßenrand, etwa die Entwässerungsmulden und Schutzplanken. Zum 1. Mai sollte die Straße dann wieder für den Autoverkehr freigegeben sein.
Sperrung zwischen Cleebronn und Freudental: Pendler brauchen Geduld
Die Bauarbeiten auf der Route zwischen Freudental und Cleebronn stellen die Geduld von Pendlern auf eine harte Probe. Mit Unterbrechungen dauern sie bereits mehr als ein Jahr. Die Straße galt seit langem als marode, sodass an manchen Stellen zeitweise nur noch Tempo 50 erlaubt war.
Stückweise wird die Strecke saniert – alles auf einmal zu machen, sei aus organisatorischen Gründen nicht möglich gewesen, gab das Landratsamt in der Vergangenheit an. Gerade auf dem Heilbronner Gebiet seien umfangreiche Erhebungen und Planungen erforderlich gewesen.

Anfang 2025 war darum zunächst der Abschnitt der K1632 auf Ludwigsburger Gemarkung an der Reihe, der als verkehrsunsicher eingestuft und vorgezogen worden war. Nach Saisonende des Freizeitparks folgte dann im Herbst vergangenen Jahres die K2069 auf Heilbronner Land.
Straße zum Erlebnispark Tripsdrill: Dritter Bauabschnitt geplant
Allerdings ist auch das Ende dieser Baustelle nur von kurzer Dauer. Es seien noch nicht alle Maßnahmen auf der Strecke fertiggestellt, erklärt Michael Brand: „Der Abschnitt zwischen Freizeitpark und Wildparadies fehlt noch.“ Dieser soll gemeinsam mit der dritten Spur erledigt werden, die an der Zufahrt zum Freizeitpark entstehen soll.
Die Leitung des Erlebnisparks Tripsdrill plant schon länger, den Verkehr zur Anlage zu entzerren und die zwei Fahrspuren um eine dritte zu erweitern. Derzeit werde hierfür der Entwurf eines Bebauungsplans erstellt, gibt Michael Brand an.
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