Spielfilm mit Wimpfener Kulisse auf ARD
Das Erste hat am Freitag einen Film gezeigt, der 2017 unter anderem in Bad Wimpfen gedreht wurde. Wer ihn verpasst hat, kann die Komödie auch in der Mediathek sehen.
Es war im Herbst 2017, als das 100-köpfige Film-Team um Regisseur Lancelot von Naso die Stauferstadt Bad Wimpfen in das schwäbische Städtchen Hopfingen verwandelt, in dem eine Finanzkrise losgetreten wird, die weltweit für Furore sorgt. Der Auslöser: Der Videoclip einer 14-Jährigen, der scheinbar beweist, dass die Oberhopfinger Volkskasse pleite ist. Unter dem Titel „Eine Hochzeit platzt selten allein“ war der Film nun am vergangenen Freitag im Ersten zu sehen.
Wer das verpasst hat, kann sich die Komödie noch bis zum 5. Oktober in der ARD-Mediathek anschauen.
Hier noch einmal die Bilder von den Dreharbeiten im Herbst 2017:
Umfunktionierte Geschäfte und Gaststätten mit geändertem Namen
Im September 2017 ist das Team für den Spielfilm – damals noch unter dem Titel „Hopfingen, da braut sich was zusammen“- für mehrere Tage in der Altstadt zugange. Auch in Mosbach und Eppingen, sowie auf Burg Hornberg in Neckarzimmern wurde gedreht. „Wir haben im Vorfeld wochenlang eine intensive Motivtour gemacht. Und Bad Wimpfen zaubert mit seiner schönen Kulisse wirklich tolle Bilder“, erzählte damals Produzent Frieder Scheiffele von Schwabenlandfilm.
Doch auch wenn die Suche nach den optimalen Gegebenheiten mit der Stauferstadt erfolgreich war, einzelne Veränderungen mussten trotzdem sein. Der kleine Teeladen in der Hauptstraße wurde mit Theke und Waffelhörnchenspender in eine Eisdiele verwandelt, der Gasthof Adler in „Zum lustigen Fässle“ umgetauft. Von der Kneipe ist im Film allerdings nur der Schankraum zu sehen. „Wir mixen die Kulissen. Innen sind wir im Adler, die Außenfassade ist das Gasthaus Baum. Aber wer die Örtlichkeiten nicht kennt, dem fällt das nicht auf“, verspricht Scheiffele.
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